Es wächst zusammen, was nicht zusammen gehörte

Nachdem mir schon vor längerer Zeit die originale Garmin-GPS-Halterungs fürs Bike abgebrochen war und spätestens seit dem letzten Sommer auch die Ersatzhalterung nervte, wurde es Zeit für eine neue Lösung.

Schon längere Zeit suchte ich nach einer Möglichkeit, den vorhandenen Touratech-GPS-Halter irgendwie ans Fahrrad zu montieren. Im Original war meiner ja fürs Motorrad gedacht. Es hätte vielleicht die Möglichkeit bestanden, den Halter mit der originalen Touratech Fahrradlenkerhalterung zu kombinieren, aber die Konstruktion des Halters überzeugte micht überhaupt nicht.


(Touratech-Halter)

Vor kurzem bin ich aber auf den QB-90 Lenkerhalter von Minoura gestoßen, der eigentlich zum Befestigen eines Flaschenhalters am Lenker gedacht ist. Aber als ich den sah, wußte ich, daß er Teil der Lösung sein könnte.


(Minoura QB-90)

Der Halter ist in Deutschland allerdings nur schwer zu bekommen, örtliche Händler tun sich schwer und so half mir nur die Websuche, die mich schließlich in die Bucht zu einem Händler führte, der das Teil vorrätig hatte und dann auch schnell lieferte.

Vorgestern kam das Teil schon ins Haus geflogen, aber leider bin ich erst heute zum schrauben und auch etwas bohren gekommen. Das Ergebnis überzeugt mich aber und obwohl es sich irgendwie schwer anfühlt, wiegt die Kombination doch nur 258g und ich freue mich auf den ersten Test morgen.


(Grundplatte und Flaschenhalteverlängerung vereint)


(das fertige Produkt)

Nerv

Seit dem letzten Jahr nutze ich die GPS-Halterung, war zwar nie vollkommen zufrieden, fand sie vom Preis-Leistungsverhältnis aber ganz o.k..

Ein Problem ist im Gelände, daß das Ablesen bei wackelndem GPS natürlich erschwert oder unmöglich ist. Das störte mich bisher nicht genug, um etwas zu ändern, da ich die Gegend, durch die ich fahre meist kenne.

Neuerdings nervt das Teil aber, indem es sich lose pendelt im Gelände und dann schief hängt oder sogar schon nach hinten geplatt war. Das geht natürlich garnicht und so muss ich jetzt wohl basteln.

Softcase

Nachdem mir vor kurzem die original Garmin-Halterung für das 60csx abgebrochen war und ich nicht wieder auf ein solches Teil Lust hatte, gleichzeitig aber die touratech-Halterung, die ich an der Dakar benutze, für das Bike zu klobig und vor allem unflexibel fand, habe ich mich jetzt für die Softcase-Halterung von gps24 entschieden.

Die Halterung wirkt auf den ersten Blick etwas primitiv im Vergleich zur touratech- aber auch zur Garmin-Halterung. Sie bietet aber zum einen den Vorteil, daß das 60csx recht gut von Stößen entkoppelt ist und zum anderen, daß am Lenker nur ein Streifen Klett verbleibt. Und wenn ein weiteres Bike GPS-tauglich gemacht werden soll, reicht ein neuer Streifen Klett.

Die Halterung kam zum Wochenende und erlebte heute ihren ersten Einsatz. Und obwohl es etwas wackelt, ist die Karte ganz gut abzulesen (wenn es richtig wackelt ist sowieso keine Zeit zum Karte betrachten). Ungünstig ist nur die Lage weit vor dem Lenker und die schlechte Erreichbarkeit von einigen Knöpfen.

Halterbruch

Daß der Originalhalter der Garmin-GPS60-Reihe keinen besonderen Ruf hat, hatte ich schon vor dem Kauf gewußt, mich aber doch für dieses Teil entschieden, da es zum einen relativ günstig ist und zum anderen auch relativ unauffällig.

Nachdem mir der Halter gestern aber einfach abgebrochen ist und mein GPS60 nur nicht auf die Straße gefallen war, da ich ihn am Halteriemen am Lenker gesichert hatte, weiß ich was die kritischen Stimmen meinten.

Trotzdem werde ich mal sehen, was der Verkäufer zu dem Problem meint!

Tot geglaubte …

… leben länger! Und so begleitet mich seit einigen Wochen auch wieder der Garmin Edge 205 auf dem Bike, der Anfang April zur Wasserleiche geworden schien.

Die ersten beiden Wochen nach seiner Waschung tat sich wenig bei ihm, aber nachdem er insgesamt 3 Wochen vor sich hindörrte, beschloß ich – Daten auslesen muß doch möglich sein! Daten kamen keine heraus, aber der Edge machte den Eindruck, als würde er laden.

Da ich ihn inzwischen aber auch durch ein anderes Gerät ersetzt hatte und sowieso wenig zum Biken kam, geriet der Edge etwas in Vergessenheit und konnte weiter trocknen. Und jetzt geht er einfach wieder und wären nicht die Wasserspuren innen am Display zu erkennen, würde man an seinen Fast-Ertrinkungs-Tod garnicht mehr erinnert werden.

Wasserleiche

Wie man die Grenzen eines elektronischen Gadgets ausreizen kann, mußte ich letzte Woche erfahren, als ich mein eigentlich wasserdichtes (oder doch nur wasserfestes) GPS-Dingsda Garmin Edge 205 versehentlich mitwusch und es so:


aus der Maschine kam.

Eine schlimme Vorahnung ließ schon zu dem Zeitpunkt erwarten, daß ich vor der Waschung das letzte Lebenssignal des Edge gehört haben würde. Eine Woche und eine ausgedehnte Trocknungsperiode später ist es Gewissheit. Der Edge ist tot.