Bikewandern auf Rügen

Es hätte eigentlich schon wieder Retro Ride heißen können, aber eigentlich war es nur eine kleine Bikewanderung auf Rügen.

Es ging zunächst etwas auf einem kleinen Deich entlang. Vom Greifswalder Bodden weht eine ordentliche Brise und schiebt etwas.

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Die Hügel bleiben für meinen kleinen Singlespeeder manchmal doch etwas steil und so heißt es wandern und es geht nur langsam den Berg hinauf.

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Dann winkt aber noch eine kleine Abfahrt und schon bin ich wieder am Meer.

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Schön war es, wir haben zwar den 25. September, aber Dank Klimawandel sehr warme Spätsommer- oder Frühherbsttage und so hieß es nochmal kurz/kurz. Nur in den schattigen Passagen war es etwas kühl.

Retro Ride

Pünktlich zum Herbstbeginn wollte ich mal wieder einen meiner Klassiker fahren. Am Morgen fühlte sich das Rocky 2 von Centurion noch an, als würde ich einen schweren Sack hinter mir herziehen und so machte ich schon bald einen ersten Fotostop, bei dem es aber eigentlich noch zu dunkel war:

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Mein Weg führte mich am Finowkanal entlang auf dem weitgehend asphaltierten Treidelweg.

Am Abend wollte ich dann sehen, wie sich das Bike auf meinen üblichen Waldwegen machte. Und siehe da, es konnte doch rollen. Nicht ganz wie mein Unit aber doch so, daß es Spaß machte.

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Nachdem ich den Bereich des Tierparks verlassen hatte, kreuzte ich durch den Wald südlich von Finow und probierte ein Paar neue Wege aus. Dabei sandete ich einmal ordentlich ab und mußte etwas schieben.

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Am Ende hat mein Rückweg dann ungefähr eine Stunde gedauert und ich kam kurz vor Einbruch der Nacht entspannt und etwas müde am Ziel an.

Neue Wege durchs Unterholz

Heute ging es mal wieder nach der Arbeit auf kleine Tour im Barnim. Von Eberswalde aus stocherte ich zunächst über bekannte Wege zum Nonnenfließ, von da durch Schönfließ und weiter Richtung Samithsee. Die allseits bekannten und seit mehr als einem Vierteljahrhundert befahrenen Wege wollte ich um eine neue Variation ergänzen und so freute ich mich, auf der digitalen Karte einen Weg oder Pfad zu entdecken, der mir dort irgendwie neu vorkam und den ich vor allem noch nie gefahren war.

Den Einstieg aus Richtung Flughafenstraße bzw. Biesenthaler Heerstraße zu finden war nicht schwer. Ein halbwegs befahrener Waldweg führte an erwarteter Stelle querab in den Wald. Aber schon kurz darauf war alles ganz zugewachsen und ich stocherte durch das Kraut. Vor allem die mannshohen Brennesseln machten mir zu schaffen. Der Wald hörte bald auf, der Weg war nur noch schwach im Gras- und Schilfland zu erkennen, aber nicht weit vor mir war ein Hochsitz zu sehen und in diese Richtung führte auch der Weg.

Dann hörte das Schilf plötzlich auf und ich stand mitten auf einer Wiese. Rechts am Rand Erlenbruchwald, links am Rand Erlenbruchwald und irgendwo dahinter, wo es schon wieder lichter wurde, mußten Kleiner und Großer Samithsee liegen. Der Weg war eigentlich fast nicht mehr zu erkennen. Aber genau dort, wo es hingehen müßte, stand wieder ein Hochsitz und somit war die Richtung klar.

Ohne diesen Hochsitz wäre der Weg kaum zu verfolgen gewesen. Aber ähnlich wie am südlichen Wiesenrand schien auch hier jemand den Weg frei zu halten und nur wenige Meter hinter dem Hochsitz kam ich auf eine gut befahrene Waldwegwendeschleife. Der weitere Weg war dann wieder bekannt.

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