Abschlussabschlusstour

Nachdem ich vor 2 Tagen schon eine Jahresabschlusstour für 2015 unternommen hatte, ergab sich heute noch einmal die Gelegenheit, einige Kilometer auf dem Bike zurückzulegen. Es stand ein einfacher Transfer vom B nach F an. Dabei ging es über bekannte Wege. Die Sonne meinte es gut mit mir, der Wind war aber gegen mich und so zog es sich und der nur eine Gang am il.pompino machte es nicht leichter.

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etwas weiter fahren und neues entdecken im Elsenluch bei Eichhorst

Heute ergab sich die Gelegenheit für eine kleine Tour vom großen B in den Norden des Landkreises Barnim. Das Wetter war gut, ungefähr 25°C, sonnig, wenig Wind. Ich startete auf dem Berlin-Usedom-Radweg (BUR) mitten in Pankow und fuhr entspannt durch die Vorstadt. Bei den Karower Teichen verließ ich den BUR aber schon wieder, um durch die Karower Teiche zu fahren, weiter ging es am Lietzengraben unter der A10 hindurch und am NSG Bogensee entlang und Richtung Schönow weiter durch die Hobrechtsfelder Rieselfelder. Dabei probierte ich einige neue Wegevarianten, die mich aber auch in eine Sackgasse führten und einiges an Kraft kosteten. Über Schönow und Schmetzdorf kam ich nach Ladeburg und damit wieder auf den BUR. Auf der Straße nach Lobetal fand ich den Wind nicht mehr so schwach, noch dazu kam er schräg von vorne und so quälte ich mich. Nach der Langerönner Mühle lief es dann aber wieder. Eigentlich lief es aber doch nicht so richtig und vor Biesenthal mußte ich etwas raus nehmen. Es fehlten ja noch einige Kilometer.

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Hinter Biesenthal verlasse ich den BUR wieder und fahre auf Schotter, herrlichem Kopfsteinpflaster und festen Waldwegen bis Marienwerder und von da auf dem rechten Ufer des Werbellinkanals den BUR weiter. In Rosenbeck habe ich dann aber noch einmal Lust auf etwas neues oder altes wieder zu entdecken. Statt dem BUR durch Rosenbeck zu folgen oder den gut ausgebauten Weg entlang der Baumschule zu nutzen, wähle ich den Wald- und Wanderweg dazwischen. Eine weiß-rot-weiße Markierung führt mich. Die ersten Meter sind noch sehr gut zu fahren. Die Datschenbesitzer am Westufer des Rosenbecker Schleusenteichs halten den Sand schön verdichtet. Dann hört das aber auf und der Weg wird immer weicher und meine Knie auch.

Als ich vor mir nur noch losen Sand sehe und überlege, wie ich da wohl durchkommen soll, sehe ich aber plötzlich den Hinweis auf das Elsenluch und halte kurz an, um mir eine Meinung zu meinen Optionen zu bilden. Vom Elsenluch habe ich bis heute noch nichts gehört und sogar das berühmte Netz der Netze gab mir nur einen Hinweis über ein pdf mit dem schönen Namen: Managementplanung Natura 2000 im Land Brandenburg. Das Elsenluch ist demnach eine erst vor wenigen Jahren vernäßte Fläche. Der Managementplan spricht auch von einem aus einem Torfstich entstandenen naturnahen Kleingewässer am südwestlichen Rand des Verlandungsmoores Elsenluch und irgendwelchen Pflanzen und so weiter und so fort. Der Begriff Elsenluch wird immerhin 28 mal erwähnt.

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Das wußte ich alles aber nicht, als ich am Schild stand. Ich sah nur einen wenig ausgetretenen Pfad und dahinter ein Feuchtgebiet. Schon nach weniger als 100 Metern war der Rand des Luchs erreicht und ich entdeckte einen Holzsteg, der mitten hindurch führte. Auf dem Steg durchquerte ich das vielleicht 50 Meter breite Luch und fand dahinter wieder etwas Weg, der mich zu einem kleinen Ausguck brachte. Nachdem ich die Aussicht kurz genossen hatte, ging es weiter. Wenige Meter später konnte ich auch wieder fahren und kam bald darauf zu meinem heutigen Ziel.

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Gleiche Wege, gleiche Motive

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In den letzten Wochen komme ich wieder verstärkt dazu, mein il.pompino über altbekannte Wege zu führen. Die Strecken sind nicht lang, bringen aber ein großes Gefühl der Befriedigung zurück. Dabei kommt es durch die Fahrt über Strecken, die ich schon immer gerne gefahren bin natürlich auch zu Motiven, wie ich sie schon öfter aufgenommen habe. Dieses hier z.B. gab es schon einmal im März 2012 – Etwas Radfahren, ein Sturz, Wildbeobachtungen und dazu Neuland

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Ein Frühlingsbike und Basteleien

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In diesem Jahr ist es mir mal wieder gelungen, das Frühlingsbikebild auch im Frühling aufzunehmen, im frühen Frühling sogar und nicht erst im Sommer, wie es mir 2012 passierte: Sommerbike 2012

Das il.pompino ist jetzt auch kein Rennrad mehr sondern eher ein Crosser. Ich hatte es ja schon einmal mit Profilreifen probiert (il.pompino als Crosser), dabei aber feststellen müssen, daß die Gabel zwar breit genug, aber nicht hoch genug war. Der Vorderradreifen schliff am Stummel des Gabelschafts.

Eine neue Gabel hat es gerichtet. Ich weiß zwar nicht, ob es Sinn macht, eine Gabel mit dem doppelten Kaufwert des Rahmens einzubauen, aber die Ritchey paßt optisch gut zum il.pompino und Platz für den Reifen hat sie auch. Ein Nachteil ist nur, daß sie 2 cm höher baut und somit das Lenkverhalten verändert. Einen Nachteil habe ich beim fahren bis jetzt aber nicht gespürt.

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Mit den Kenda Small Block ergibt sich jetzt ein schönes relativ leichtes Geländerennrad, mit dem ich noch entspannter die Wege fahren kann, von denen ich auch früher nicht die Finger lassen konnte und hoffentlich auch nicht mehr so oft absande …

3 x 2×10

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Eigentlich hatte ich für den März größere Pläne, aber daraus wurde nichts. Und so bin ich froh, in dieser Woche wenigestens einen kleinen Start hingelegt zu haben und den verkürzten Arbeitsweg drei mal zurück gelegt zu haben. Die Route könnte kaum besser sein, denn es ging den größten Teil der Strecke am Finowkanal entlang.

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Nach …

Nach drei Kilometern fand ich, es läuft ziemlich gut …
nach sechs Kilometern dachte ich, oh das holpert aber ganz schön …
nach zehn Kilometern merkte ich zum ersten mal ein Knie … das rechte
nach sechzechn Kilometern fand ich, daß wir doch in einer ganz schön bergigen Gegend wohnen …
nach achtundzwanzig Kilometern ging irgendwie die Sonne kreisrund und etwas rot Richtung Horizont, ihr fehlte aber die Kraft eines sommerlichen Abends …
nach dreißig Kilometern reichte es mir, und ich wäre froh, schon da zu sein … und warf ein zwei Stullen ein …
nach fünfundreißig Kilometern dachte ich, mein linkes Knie explodiert gleich … das rechte war wieder halbwegs unauffällig …

und nach dreiundvierzig Kilometern war ich da … und froh vor knapp zwei Stunden losgefahren zu sein!