Veloviewer 2020

Daten die nur der Veloviewer ausgibt sind ExplorerSquare, Explorercluster und ExplorerTiles. Es ist deutlich zu sehen, dass ich mich auf das Kacheln konzentriert habe.

Die Konzentration auf das Erschließen neuer Kacheln wird auf den folgenden Bildern deutlich. Zuerst die Kacheln von 2020:

2020
2020

Zum Vergleich die von 2019:

2019
2019

2019 und 2020 zusammengefaßt:

2019 - 2020
2019-2020

Und schließlich alle von mir bisher bei STRAVA und damit auch Veloviewer hochgeladenen Tracks aus unserer Region:

Gesamtkacheln 2006 - 2020
Gesamt BB

Zum Abschluß das Gleichenoch für die Region von der Nordsee über Norddeutschland bis zum westlichen Polen. Gut zu erkennen sind die neuen Tracks in Niedersachsen und auch Mecklenburg-Vorpommern:

2020
2020
2019
2019
2006 . 2019
2006-2019
Gesamt - 2006 - 2020
gesamt

Die Daten vom Veloviewer basieren auf bei STRAVA erfassten Touren, Wanderungen, Aktivitäten. Insofern gibt es leichte Abweichungen zu meinen per Tabelle zusammengestellten 2020er Daten.

Wie Piggeldy und Frederick auf dem Winterdeich

Ich mußte bei unserer heutigen Tour an ein Kinderbuch denken, bei dem Piggeldy von Frederick wissen wollte, was Geduld ist. Geduld war bei uns auch nötig, da unsere Planung eine Strecke von ca. 150 Kilometer vorsah. Viel mehr noch aber wehte uns der kalte Südwind ins Gesicht und ähnlich wie in der Kindergeschichte wärmte bei uns die spärlich scheinende Wintersonne überhaupt nicht.

Die Idee zu unserer heutigen Tour basiert auf Christophs alljährlichem Wunsch, die STRAVA-Festive500 zu fahren. Zwischen Weihnachten und Neujahr müssen dazu 500 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt werden. Egal, was das Wetter sagt.

Das Wetter sagte aber kräftigen Süd- bis Südostwind mit 4 Bft, Böen bis 7 Bft voraus und Temperaturen knapp über 0°C. Unser erster Plan war, bis an die Oder zu fahren. Das bedeutete aber das flache und vor allem sehr offene Oderbruch zu durchqueren. Bei dem Wind kein Vergnügen.

Ich plante daher eine alternative Route, die uns im ersten Teil nach Südost führen sollte und dann etwas weiter westlich wieder zurück. Die Idee dabei war, den Rückweg auch mit Rückenwind zu absolvieren.

Natürlich sollten auch wieder einige Kacheln eingesammelt werden. Und so starteten wir zuerst nach Osten, um durch Strausberg nach Hohenstein und weiter über Garzin nach Buckow zu fahren. Der Wind quält uns auf den offenen Flächen. Der ausgedehnte Wald der Märkischen Schweiz schützt uns dann aber.

Ab Münchehofe wird es aber wieder offener und vor allem müssen wir jetzt genau gegenan fahren. Ich versuche dabei für Christoph etwas Windschutz zu geben. Er hat von seinen letzten Festive-Touren noch leicht dicke Beine.

Ab Steinhöfel (Gemeinde im Landkreis Oder-Spree) wird es wieder waldiger. Wir finden einen geradlinigen relativ frisch geschotterten Waldweg nach Berkenbrück. Im Wald treffen wir auf eine kleine Ansammlung von alten kleinen Autos.

In Berkenbrück überqueren wir die Bahnlinie Berlin – Frankfurt / Oder und kurz danach die A12. Wir lassen den Dehmsee rechts liegen, wundern uns dabei etwas über die alten und verlassen wirkenden Gebäude des Ferienlager „Feliks Dzierżyński“ des MfS.

Kurz vor dem Kersdorfer See treffen wir auf unsere Route vom November (Ein sonniger Tag im LOS) und haben kurz danach die Schleuse Kersdorf erreicht.

Schleuse Kersdorf Südkammer

Bis Sauen geht es noch weiter nach Süden und dann nach Westen und auf den Heimweg. Hinter Sauen quälen wir uns etwas, da wir einen Höhenzug überqueren müssen. Es geht zuerst nicht steil bergauf, sondern eher so, dass man es kaum spürt, sich aber wundert, was da bremst. Dann kommen noch einige deutlich sichtbare Wellen und Pfaffendorf ist erreicht.

Danach rollt es aber. Wir lassen den eigentlich geplanten Abstecher durch den nördlichen Teil der Beeskower Platte weg und fahren von Wilmersdorf nach Norden zur B168 und fliegen auf ihr bis Langewahl, einem Ort vor den Toren der Stadt Fürstenwalde.

In Fürstenwalde nehmen wir einen kleinen Imbiss zu uns und nutzen die neue Energie und den Rückenwind für den Rückweg. Von Fürstenwalde bis zum Löcknitztal folgen wir einem sehr gut fahrbaren Radweg, danach müssen wir noch kurz über die B1/B5, schlagen noch einige Haken und sind nach knapp 150 Kilometern wieder am Ausgangspunkt. Ziel erreicht.

Ein sonniger Tag im LOS

Das Ziel unserer heutigen Tour war, die kleinen Seenketten östlich bzw. südöstlich von Müncheberg zu erkunden und auch mal wieder ein längeres Stück zu fahren, STRAVA nennt das dann GranFondo.

Wir starten in Trebnitz am Bahnhof und fahren als erstes Highlight der Tour am Schloss vorbei. Anschließend geht es nach Süden über Feld- und Waldwege und auch alte Pflasterstraßen.

Manchmal scheint der Weg auch verschwunden zu sein. Manchmal gibt es einen auf der Karte, aber keinen in der Landschaft. Und sehr oft gibt es Wege in der Landschaft, die die Karte nicht kennt.

Nach ungefähr der Hälfte der Strecke ist die Schleuse Kersdorf erreicht. Die 2 Schleusenkammern sind der westliche Startpunkt der Scheitelstrecke des Oder-Spree-Kanals. Das Wasser hinter uns fließt also zur Spree und damit über Havel und Elbe in die Nordsee. Das vor uns kann auch den Weg nach Osten und damit über die Oder zur Ostsee nehmen

Unterwegs kommen wir auch immer wieder einmal durch kleine Dörfer. Und manchmal gibt es in diesen Dörfern alte Gebäude, die leer stehen und bei denen wir überlegen, was wir damit anstellen könnten, wenn … Hier sind wir gerade in Falkenhagen (Mark).

Als es langsam dunkel wird, kommen wir zum Lietzener Mühlental südlich von Seelow. Hier sind die Folgen der Trockenheit der letzten Jahre deutlich zu sehen.

Die letzten Kilometer ist es schon fast finster und nach ca. 8 Stunden geht für uns ein schöner Tag zu Ende.

Hasenjagd im Krämer Wald

An einem sonnigen aber windig-kühlen Maiabend zieht es mich nach Velten und von da zum Krämer Wald. Der Wind bremst auf der ersten Hälfte, ich muss ab und zu umkehren und feststellen, dass zwischen Karte und Landschaft manchmal eine größere Diskrepanz besteht. Und ich jage den einen oder anderen Hasen auf. Anderes Wild aber nicht…..

Ich hatte …

… im Plagefenn noch eine Rechnung offen. Dabei traf ich einen Dachs, scheuchte das Graveldingsda über kräftiges Pflaster und tiefen Schlamm, hörte die Kraniche und sah den zunehmenden Mond und die Venus.

Und erst der Orion kurz vor dem Schluss der Tour erinnert daran, dass eigentlich noch Winter ist.