Hasenjagd im Krämer Wald

An einem sonnigen aber windig-kühlen Maiabend zieht es mich nach Velten und von da zum Krämer Wald. Der Wind bremst auf der ersten Hälfte, ich muss ab und zu umkehren und feststellen, dass zwischen Karte und Landschaft manchmal eine größere Diskrepanz besteht. Und ich jage den einen oder anderen Hasen auf. Anderes Wild aber nicht…..

Oberuckersee, ein erster Versuch

Eigentlich sage ich immer, ich muss nur da paddeln, wo ich nicht segeln kann. Genauso sage ich auch, ich muss nur da wandern, wo ich nicht auch Radfahren kann.

Aber dann gibt es auch immer wieder diese Ausnahmen und der Oberuckersee ist eine von diesen. Denn obwohl er recht groß ist und sich als Segelrevier sehr anbieten würde, ist er auf eigenem Kiel schwer zu besegeln.

Eine „richtige“ Verbindung zum übrigen Wasserstraßennetz besteht nicht, der See ist nur über die Ucker mit der großen Welt verbunden. Die Ucker ist aber unterhalb von Prenzlau / Unteruckersee nicht schiffbar. Und auch die Ucker bzw. Uckerkanal als Verbindung mit dem Unteruckersee darf mit motorbetriebenen Fahrzeugen normalerweise nicht befahren werden.

Dazu kommt, auch auf dem Oberuckersee darf man nur mit Zustimmung der Behörden des Landkreises Uckermark mit einem motorbetriebenen Fahrzeug unterwegs sein. Die Dochnoch würde dazu gehören, auch wenn sie nur einen 1kW-Elektromotor hat, den ich zum An- und Ablegen sowie in engen Revieren benutze. Für die Genehmigung benötigt man dann wieder einen genehmigten Liegeplatz.

Eine letzte Alternative wäre vielleicht, an einer der Regatten der Vereine des Unteruckersee teilzunehmen. Aber auch das erfordert zumindest einiges mehr an Logistik, als einfach mit dem Brett hinzufahren und loszulegen.

Der Tag für meinen ersten Besuch am Oberuckersee war nicht perfekt für die Befahrung. Es sollte im Lauf des Tages auffrischen, ich konnte aber auch nicht schon am frühen Morgen starten. Ziel war eigentlich wenigstens bis zum Burgwall vorzustoßen oder vielleicht sogar den See zu umrunden.

Als ich am südlichen Ende ankam, merkte ich schon, dass der Wind zulegte. Die Sonne schien aber und zumindest im Bereich der Großen Lanke war ich durch das Ufer geschützt. Eine Welle hatte sich hier noch nicht ausgebildet, es bremsten also nur die Böen, die 3 Bft überstiegen.

Als ich aber die Große Lanke verlassen hatte, wurde mir schnell klar, dass es heute nichts wird mit dem Oberuckersee und kehrte um. Die Wellenhöhe lag nur bei ca. 20 – 30 cm aber gepaart mit den Böen, die die 5 Bft schon teilweise erreichten, kam ich nicht einmal im Knien halbwegs voran. Der anschließende Downwinder (als Segler würde ich von einem Raumschotkurs reden) war dann eine kleine Entschädigung für die Plackerei der ersten Hälfte.

Zum Abschluss noch einiges an Statistik. Dank meiner Garmin Fenix 5 gibt es auch nach der Tour noch einiges auszuwerten. Beim Vergleich zwischen Pace / Schlagrate / Herzfrequenz wird auch klar, welche Rolle der Wind beim SUPen spielt:

Ein kleines Adventure auf dem Finowkanal

Ist noch Winter oder doch schon Frühling? Das relativ milde Wetter lockt mich auf den Finowkanal von der Schleuse Schöpfurth bis zum Messingwerkhafen ….

… und wieder zurück. Eine gute Stunde hat es gedauert und ich musste wieder einmal feststellen, dass ich links viel entspannter paddeln kann.

Honky Inc. Saison eröffnet

Vor zwei Tagen war Frühlingsanfang, das Fatbike machte mir gerade etwas weniger Freude und auf schmalen Reifen ist das Fahren sowieso schneller. Der Wetterbericht hatte Schnee angesagt, gleichzeitig aber auch Temperaturen über 0°C. Eigentlich nicht das Richtige für schmale Reifen. Aber am Dienstag gab es eine vergleichbare Wetteransage und dort waren die Bedingungen über den gesamten Tag ganz akzeptabel.

Heute sollte es aber anders kommen. Am Morgen lief die Hinfahrt bei 2°C über trockene Wege locker und angenehm, dann begann aber der große Schneefall und die Schneedecke blieb bis zum Abend im Norden Brandenburgs weitgehend erhalten. Eberswalde bzw. der Oberbarnim bildete die Grenze. Die Straßen waren frei, im Wald lag aber noch ordentlich Schnee bzw. Schneematsch.

Ich ließ mich davon aber nicht beeindrucken und schwenkte auf die üblichen Waldwege ein. Aber schon bald mußte ich doch feststellen, daß die Grand Prix Four Season wohl doch eher nur Three Season sind und die Idee, durch den Wald zu fahren, wohl doch nicht die beste war. Es galt zunächst aber noch einen Weg nach draußen zu finden. Spurrinnen standen dem etwas entgegen oder sehr tiefer angetauter Boden.

Ein Frühlingsbike und Basteleien

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In diesem Jahr ist es mir mal wieder gelungen, das Frühlingsbikebild auch im Frühling aufzunehmen, im frühen Frühling sogar und nicht erst im Sommer, wie es mir 2012 passierte: Sommerbike 2012

Das il.pompino ist jetzt auch kein Rennrad mehr sondern eher ein Crosser. Ich hatte es ja schon einmal mit Profilreifen probiert (il.pompino als Crosser), dabei aber feststellen müssen, daß die Gabel zwar breit genug, aber nicht hoch genug war. Der Vorderradreifen schliff am Stummel des Gabelschafts.

Eine neue Gabel hat es gerichtet. Ich weiß zwar nicht, ob es Sinn macht, eine Gabel mit dem doppelten Kaufwert des Rahmens einzubauen, aber die Ritchey paßt optisch gut zum il.pompino und Platz für den Reifen hat sie auch. Ein Nachteil ist nur, daß sie 2 cm höher baut und somit das Lenkverhalten verändert. Einen Nachteil habe ich beim fahren bis jetzt aber nicht gespürt.

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Mit den Kenda Small Block ergibt sich jetzt ein schönes relativ leichtes Geländerennrad, mit dem ich noch entspannter die Wege fahren kann, von denen ich auch früher nicht die Finger lassen konnte und hoffentlich auch nicht mehr so oft absande …

Ausfahrt am frühen Morgen

Nachdem die eigentlich gar nicht mal so aufwändigen aber trotzdem langwierigen Arbeiten an der Dochnoch langsam dem Ende entgegen gehen, blieb mir heute am frühen Morgen etwas Zeit, eine kleine Runde mit dem Singlespeeder über die jetzt noch einsamen Straßen des Paradieses zu drehen.

Ich sitze noch vor 6.00 Uhr auf dem il.pompino und es geht zunächst auf der beliebten Runde über die langsam zuwachsende Kapstraße nach Nordosten und dann weiter entgegen der Uhr um den schönsten See der Welt. Nach eineinhalb Stunden war alles vorbei und der Tag ging mit einem ausführlichen Frühstück in die nächste Runde, ehe die Arbeiten am Schiff weitergingen.