Fahrt mit Freunden

Sehr oft klappt es bei mir nicht, daß ich die Chance habe, eine Fahrt mit Freunden zu unternehmen und so freute ich mich, daß es an diesem Sonnabend endlich mal wieder klappen sollte, auch wenn ich nicht die gesamte Tour mit ihnen zusammen fahren konnte. Die Fahrt begann am Antonplatz in Berlin Weißensee und von da führte uns Boerge auf verschlungenen Pfaden durch die Siedlungsstrukturen und streifte dabei wohl jeden Tümpel, Pfuhl oder See des Berliner Nordostens.

Nach ungefähr 15 Kilometern hatten wir wieder mir sehr vertrautes Terrain erreicht und fuhren endlich aus der Stadt heraus, die Hobrechtsfelder Rieselfelder wurden zügig durchquert und schnell erreichten wir den Gorinsee und hier trennten sich unsere Wege leider auch schon wieder. Aber vielleicht muß ich auch sagen, zum Glück, denn die Wege wurden ab dem Gorinsee plötzlich eisig und die ersten Stürze ereigneten sich.

Während die Kameraden weiter nach Norden strebten, richtete ich mein Vorderrad nach Westen. Ich umrunde den Gorinsee und komme über teilweise vereiste Pfade in der Nähe von Schönwalde an die B109.

Die B109 wird nur kurz nach Süden genutzt, dann geht es weiter nach Westen durch den Wald und ich erreiche nördlich von Schönwalde die Heidekrautbahn, an der auch prompt ein Zug kommt, den ich ablichte, auch um mir eine kleine Pause zu gönnen.


(VT 736 der Niederbarnimer Eisenbahn als NB27 nördlich von Schönwalde / Barnim, rechts der Abzweig der Stammstrecke nach Berlin Wilhelmsruh)


(VT 736 der Niederbarnimer Eisenbahn als NB27 nördlich von Schönwalde / Barnim, rechts der Abzweig der Stammstrecke nach Berlin Wilhelmsruh, rechts ist der Abzweig der Stammstrecke der Niederbarnimer Eisenbahn Richtung Berlin Wilhelmsruh zu erkennen.)

Von hier fahre ich teilweise auf der Straße Richtung Mühlenbeck und merke, wie allmählich die Kraft aus meinen Beinen verschwindet. An der Deponie Arkenberge muß ich nochmal eine letzte Steigung erklimmen und wundere mich, warum es mir immer gerade hier so schwer fällt, hinauf zu fahren. So steil wirkt dieses Ende doch garnicht.

Der restliche Weg führt auf mehrfach gefahrenen Strecken und durch den leichten Gegenwind ziehen sich die 10 Kilometer fast wie Gummi. Am Ende waren es dann ca. 50 Kilometer für meine erste 2011er Tour und ich bin nach knapp 3 Stunden wieder zu Hause.

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