Mit der Sonne Pendeln

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, wird gemerkt haben, daß die Berichte in den letzten 2 Jahren generell weniger geworden sind und gleichzeitig auch kaum noch vom Pendeln zwischen Berlin und dem Barnim geschrieben wurde.

Das Radfahren fehlte mir in der letzten Zeit etwas und so war ich froh, daß es sich jetzt so ergab, daß ich in den letzten Tagen 3 mal nacheinander jeweils eine Richtung meiner Pendelstrecke zurücklegen konnte. Ich hatte zunächst Bedenken, daß die Strecke vielleicht doch etwas lang ist und ich die letzten Kilometer nur noch schleppend zurücklegen kann. Am Ende kam ich aber jedes mal gut durch und am dritten Tag hatte ich sogar bis zum Ende auch erstaunlich viel Kraft.

Was mich aber an allen drei Tagen etwas irritierte war die Tatsache, daß der Wetterbericht nie so richtig paßte. Am ersten Morgen hatte ich nach Wetterbericht eigentlich damit gerechnet, daß die Wolken aufreißen und ich der Sonne entgegen fahre. Das passierte allerdings nicht und so gibt es von dieser Fahrt auch keine Bilder.

Am zweiten Morgen passierte genau das Gegenteil. Ich hatte sogar noch überlegt, Regenzeug anzuziehen oder zumindest mitzunehmen. Aber das lies ich zum Glück bleiben. Nachdem ich gegen 5.30 Uhr die Stadtgrenze Richtung Barnim überschritt, riß der Himmel auf und die Wolken verschwanden innerhalb weniger Kilometer komplett und den Rest der Strecke schien die Sonne durch den Nebeldunst von einem blauen Himmel herab.

Am dritten Tag fuhr ich dann am Nachmittag in der Gegenrichtung. Hier begann die Fahrt mit Sonnenschein, aber nachdem ich ca. ein Drittel der Strecke hinter mir hatte, verfinsterte sich der südöstliche Horizont, ich konnte Regen erkennen, der aus der Wolkenfront fiel und ich hörte sogar entferntes Donnergrollen. So richtig hatte ich dieses Wetter nicht auf dem Plan und ich überlegte schon, ob ich nicht zur nächsten S-Bahnstation fahren sollte und so dem ganzen einfach entwische.

Letztendlich entschied ich aber, mein Glück zu versuchen und mich irgendwie durch die Schauergebiete hindurch zu manövrieren. Es klappte nicht komplett, da ich bei Schönow fast durchweichte. Ab da hatte ich die Wolken aber besser im Blick, wartete kurz unter einer Bahnbrücke, fuhr anschließend einen Bogen und kam halbwegs abgetrocknet zu Hause an …

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