Es war nicht das Wetter,……


das mich heute bremste, sondern nur meine weichen Beine.

Das Wetter konnte sich zwar nicht entscheiden und so zog ich zuerst etwas aus, um später wieder etwas überzuziehen. Und der Wind wehte von vorne und die Temperatur lag auch nur knapp über dem Gefrierpunkt.

Aber so richtig bremste mich das nicht. Nicht einmal der Schneeregen auf den letzten 15 Kilometern störte mich richtig. Es waren wirklich nur meine Beine, die die Fahrzeit auf fast 2 1/2 h verlängerten.

Es gab Zeiten da war ich bestimmt 45 Minuten schneller…. Aber egal, ich bin nun immerhin in der ersten Woche des Jahres schon einmal den langen Weg zur Arbeit gefahren und vielleicht gibt es bald eine Wiederholung.

ein früher Vogel auf dem Treidelweg

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In den letzten 4 Jahren sind meine jährlichen Kilometer auf dem Rad kontinuierlich zurückgegangen. Das hatte verschiedene Ursachen von familiären Veränderungen bis zu körperlichen Beschwerden. Teilweise war es aber auch einfach nur die geringe Lust, die alten Strecken wieder und wieder zu fahren und dazu die zu geringe Zeit für die Suche nach und die Bewegung auf neuen Routen in unbekannten Regionen.

Zur Zeit scheint zumindest dieser Bann etwas gebrochen zu sein und ich suche die freien Zeiteinheiten, um auf den altbekannten Wegen zu fahren. Wer hier ab und zu mit liest, wird gemerkt haben, daß der Treidelweg am Finowkanal ganz oben auf der Favoritenliste steht. Und am liebsten fahre ich am frühen Morgen, wenn kaum ein anderer Mensch dort unterwegs ist.

Retourkutsche

Nachdem ich gestern aus dem Barnim in die große Stadt gefahren war, folgte heute der Rückweg. Ich startete in tiefster Nacht bei abnehmendem Mond um kurz nach 5 und war zum Sonnenaufgang kurz vor dem Ziel:

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Die Fahrt war noch etwas langsamer als gestern, aber welche Rolle spielt das schon …