Eine kleine Klassikerausfahrt

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Heute unternahm ich eine meiner üblichen Fahrten auf meinem vor langer Zeit selbst aufgebauten Kona Lava Dome. Ob es sich dabei wirklich um einen Klassiker handelt, mögen andere vielleicht anders sehen. Aber egal.

Das Bike basiert auf einem 97er oder 98er Stahlrahmen von Kona mit der für die damalige Zeit typischen Konageometrie bei CC-Feilen. Das Oberrohr ist relativ lang, was gepaart mit der normalen Steuerrohrlänge eine gute Überhöhung ergibt. Neben den altmodischen Komponenten stempelt aber vielleicht noch ein anderes Detail dem Lava Dome den Beinamen Klassiker auf: es hat 26″-Räder und ist damit ja eigentlich unfahrbar in der heutigen Zeit.

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Wintersonne

Das Wetter kann sich gerade nicht entscheiden, ob jetzt Mitte Februar schon der Frühling beginnen soll, oder dochnoch Winter herrscht. Ein Nachtfrost von -5°C sprach dann aber doch eine deutliche Sprache und so definiere ich meine heutige Tour noch einmal als Wintertour. Der Frost lies mich auch das Fahrzeug wechseln, eigentlich wollte ich etwas Straße fahren, statt durch den völlig vermodderten Wald zu stochern. Durch den Frost erhoffte ich mir aber zumindest bis zum Mittag gute Bedingungen im Wald.

Die Tour begann etwas planlos, da ich auf meine ursprüngliche Idee doch nicht zurückgreifen wollte, sie enthielt zu viel Asphalt auf den ersten Kilometern. So fuhr ich zuerst entlang von Finowkanal und Oder-Havel-Kanal und kam so zum Bachsee. Hier irritierte mich massiv, daß ich mich mitten im Holzeinschlaggebiet wiederfinde. Die Bäume liegen am Südufer kreuz und quer und klettern ist angesagt.

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Ab Neuehütte ging es dann nach West-Nord-West. Ich durchquere das Tal der Stadtseerinne mit dem Kalten Wasser. Einige Kilometer nördlich von Britz Siedlung befindet sich ein Bahnübergang über die Berlin-Stettiner-Eisenbahn, von dem ein Wald- und Feldweg Richtung Golzow führt.

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Nachdem ich die Eberswalde-Britz-Templiner Eisenbahn überquert habe, fahre ich weiter Richtung Britz Dorf und da hindurch auf den Lichterfelder Weg Richtung Ferdinandsfelde. Ich biege auf den Weg zum Britzer See.

Der Weg endet hier, oder nicht? Eine Spur führt mich weiter am Ufer entlang Richtung Blütenberg. Der Untergrund ist meist gut, an einigen Stellen ist es aber so schmierig, daß ich nur gerade so in der Spur bleibe und außerdem das Bike herrlich einsaue. Der Reifen füllt auf einmal den Zwischenraum zwischen den Sattelstreben und auch den zwischen den Kettenstreben komplett aus.

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Ab Blütenberg fahre ich Richtung Buckow. Ich nutze dazu den Weg entlang der Britzer Rinne statt wie sonst so oft nördlich an Blütenberg vorbei durch den Wald zu fahren. Und über die KAP-Straße geht es dann wieder zurück.

Es ist Winter, es ist dunkel und es ist schön

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Mitte Januar ist der Winter endlich wieder zurück zu uns gekommen. Eine kleine Tour nach der Arbeit durch die Dunkelheit entspannt und ist ein guter Ausgleich. Gestern hatte ich ‚the brave‘ auf Spikes umgebaut und es nicht bereut. Die Wege waren zwar in Teilen wieder komplett abgetaut, es gab aber auch genug Stellen mit vereisten Spurrinnen.

Mit dem Klassiker im Schnee

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Der Winter ist kurz in den Barnim eingekehrt. Die Temperaturen lagen teilweise unter -10°C und etwas Schnee ist auch gefallen. Meinen neuen Klassiker wollte ich trotzdem ausführen, Dank Pulverbeschichtung hatte ich keine Angst vor Tausalzen … Im Hintergrund sind Wehr und Schleuse Heegermühle des Finowkanals zu sehen.

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Centurion Rocky 2 – langsam wird es eng …

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Langsam wird es eng bei mir im Keller … nachdem mich egmont mit dem Thread Der Centurion mit Bildern Thread wieder an die Schönheit von alten MTB-Centurions erinnert hat, habe ich wieder einmal ein altes Teil ersteigert, daß nun einen Platz in meinem Keller eingenommen hat.

Das Neue ist ein Rocky 2, das sich zu großen Teilen im Originalzustand befindet. Neu sein dürften die Reifen und das Hinterrad und wahrscheinlich der Shimano-Zahnkranz. Der Rest scheint noch original zu sein inklusive der Roststellen.

Die Tagesbilder stammen übrigens nicht von mir und im Hintergrund stehen keine Centurions. Zu sehen sind ein selbst aufgebauter Kona Lava Dome-Stahl-Rahmen und ein mit einem Rennlenker aufgebautes MTB mit Fuji-Stahl-Rahmen.

Verloren im Wald?

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Ich war heute noch einmal nördlich des Flughafens unterwegs und probierte dabei neue alte Wege. Der erste zu dem kleinen See endete in einer Sackgasse am Ufer. Das Wasser war klar und irgendwie einladend, aber so fremden zugewachsenen Gewässern traue ich immer nicht sofort. Ein sauberer Sandstrand ist mir irgendwie lieber.

Auf dem weiteren Weg nahm ich dann nicht den Trail über den Hügel sondern den etwas weiter nördlich verlaufenden, der den Hügel fast eben umschifft. Dabei kam ich mir aber etwas verloren vor. Der Weg wächst immer weiter zu. Bäume liegen quer und die Brücke über das Menningfließ macht auch nicht mehr den besten Eindruck. Nicht mehr lange und der Weg wird verschwunden sein.

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Dabei war das früher der wichtigste Weg quer durch diesen kleinen Wald. Er war problemlos von PKW nutzbar. Vor einigen Jahren wurde allerdings die Ausfahrt in Finow versperrt und spätestens seitdem die Gemeinde Schorfheide diese komische Straße quer durch den Wald zu den Solarfeldern baute (bzw. genehmigte), ist es aus mit der Zufahrt für doppelspurige KFZ.

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