Tag der langen Geraden

Nach den 100 Kilometern vor einigen Tagen wollte ich heute etwas weniger weit fahren. Ich begann Richtung Süden durch Montalivet hindurch und weiter bis Hourtin Plage. Bis dort machte ich auch ganz gut Dampf. Ich kannte die Strecke und wollte wenigstens bis Hourtin Plage sehen, was aktuell geht. Dabei folgte eine Gerade auf die nächste, immer unterbrochen von kleinen Knicken.

Aufgelockert wurde die Tour vor allem durch den Weg über die Düne und kurz danach durch den Sumpf von Hourtin. Über einen extra Radweg geht es zunächst über die Düne, die höchste Stelle ist immerhin gut 30 Meter höher als die Umgebung, und dann weiter zunächst kurvig und später immer geradliniger durch den lichten Sumpfwald.

Kurz nachdem ich den Radweg verlassen hatte, sackt mein Vorderrad in ein tiefes Loch und anschließend der Reifen in sich zusammen, Platten. Etwas Fummelei und weiter geht’s. Wieder folgen lange Geraden aufeinander. In einem Dorf fahre ich an einer Hochzeitsgesellschaft vorbei, irgendwo sehe ich einen fetten Käfer. Der Rest verschwimmt. Busch, kleine Felder, kleine Siedlungen und wieder Busch.

Irgendwann ist Montalivet wieder erreicht und die letzten Geraden bringen mich wieder zurück.

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