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Radfahren in Berlin

Sich von Vorurteilen leiten zu lassen, ist selten eine gute Idee und so war es am Wochenende Zeit, mit einem von mir gerne gebrauchten (in Berlin kann man nicht ordentlich radfahren!) aufzuräumen und mit MissK eine kleine Radtour durch Berlin zu unternehmen.

Die Tour startete im Herzen der Metropole und führte uns auf kürzestem Weg in den Volkspark in Schöneberg, weiter durch Wilmersdorf zum S-Bahnhof Grunewald. Hier mischten wir uns zunächst unter die vielen Zwei- und Vierbeiner, gewannen aber schnell Raum nach Westen und hatten den Wald immer wieder auch einmal für uns.

Es zeigte sich auch wieder, daß der Grunewald gar kein so schlechtes Revier zum Mountainbiken ist (hatte ich wohl nur in den letzten 10 Jahren meiner Nichtfahrt vergessen), und so fanden wir den einen oder anderen netten Weg, sogar ein Paar kleine Anstiege und Schlammlöcher waren dabei.

Mitten im Grunewald

Entlang der Heerstraße ging es auf das Westufer der Havel, vorbei an der Scharfen Lanke, wo ich das Segeln schneller Schiffe zum ersten mal probierte, und dann immer weiter Richtung Süden. In Kladow knurrte uns der Magen und wir rasteten mit Blick auf das Wasser. Streckten dabei unsere Beine in die Sonne und schlugen uns ordentlich die Mägen voll.

Weiter nach Süden zog es uns aber schon bald und so verlassen wir die aufgeräumten Westberliner Gestade und kommen nach Sacrow einem Ortsteil von Potsdam. Am Lehnitzsee finden wir schönen Buchenwald, merken aber auch, wie die Knochen doch lahm werden. Also nur noch ein kleiner Abstecher in die neuen Viertel von Potsdam und dann ab in die S-Bahn und zurück ins Herz des großen B.

Ein Paar weitere Bilder im Album: Berlin – Potsdam

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