Extra Wheel Trailer

Den Extra Wheel Trailer hatte ich schon vor längerer Zeit gesehen und die Umsetzung fand ich gelungen. (Vielleicht überzeugt mich das System ja auch, da ich selbst einmal ähnliche Gedanken zum Trailer hatte, diese dann aber zugunsten eines festen Trailers nicht umsetzte).

Singletrackworld hat im Juni eine kleine Review zu dem Trailer geschrieben und fand ihn gut, allerdings für harten Offroadeinsatz nicht robust genug, meldete aber, daß eine teilweise verstärkte Version geplant sei.


Reviewed: Extra Wheel Trailer

Eigentlich ist es erstaunlich, daß dieser Trailer noch keine allzu große Verbreitung gefunden hat. Denn zum einen ist er mit aktuell 150 £ (das sind zur Zeit weit unter 200 EURO) günstig auf der Insel. Zum anderen bietet dieses Konzept im Gegensatz zu Trailern wie dem Bob den Vorteil, daß ein Ersatzrad bzw. Reifen automatisch mitgeführt wird. Gerade bei längeren Touren ein unschätzbarer Vorteil.

Dieser Vorteil bewog mich damals in den von mir entworfenen und gebauten Trailer auch ein 26″-Rad einzubauen. Auch weil ich glaube, daß der Rollwiderstand etwas geringer als bei den kleinen Bobrädern ist.


Der Satellite, wie ich ihn auf der Ungarntandemtour 2003 verwendete

Würde ich heute wieder vor der Wahl stehen, welche Art von Trailer ich für eine Radtour nutzen möchte, käme der Extra Wheel Trailer auf jeden Fall in die engere Wahl. Meinen eigenen Anhänger finde ich zwar immer noch sehr gut, allerdings ist er bei Flugreisen oder im vollen Zug unhandlich. Der Extra Wheel Trailer ist durch die abnehmbaren Taschen wesentlich flexibler.

Weitere Infos zum Extra Wheel Trailer: extrawheel.com

Benutzt wurde der Trailer u.a. auch bei der Befahrung der Canning Stock Route durch Jakub Postrzygacz: Canning Stock Route Adventure

Der Extrawheel wird übrigens in unserem Nachbarland Polen hergestellt und kann auch direkt über den online-Shop bestellt werden. Sollten die im Singletrackworld-Artikel angegebenen Preise allerdings stimmen, lohnt sich wohl eher der Kauf auf der Insel.

Surly Pugsley

Ich weiß nicht mehr genau, wie ich dieses mal wieder auf das Surly Pugsley im Web gestoßen bin und darüber nachdachte, was man mit diesem tollen Bike so alles anstellen könnte. Eine Tour durch die unwirtlichsten Regionen Australiens wäre sicher ein adäquater Einsatz:


Bild von Canning Stock Route Adventure

auch wenn auf dem Bild gut zu erkennen ist, daß es auch auf dem Pugsley Grenzen der Fahrbarkeit gibt. Gut vorstellen könnte ich mir aber auch, Islands Hochland mit diesem Bike erneut zu erkunden.


aus: Teamdochnoch – Island 94

Meine Tour liegt immerhin auch schon 15 Jahre zurück und auch wenn ich inzwischen in einigen anderen Ländern unterwegs war, bleibt die Erinnerung an Island teilweise unübertroffen. Und auf „Straßen“ wie diesen:


Piste durch das Gebiet des Vikursandur – ein Bild von mir auf paisland.de

könnte das Pugsley seine Stärken wohl komplett ausspielen.

weitere interessante Seiten:
The Amazing Surly Pugsley! (Sheldonbrown – HarrisCyclery.com)
Bowcycles – Tag: Pugsley
Up in Alaska

Brücke über den Kootenay River


Brücke über den Kootenay River, Kootenay National Park, British Columbia

Bei unserer kleinen Tour zum Dog Lake müssen wir zunächst den Kootenay River auf dieser Swinging Bridge überqueren, danach folgen einige sehr schöne Kilometer über schmale Pfade durch sehr unberührte Natur.

Kettle Valley Rail Trail


auf der alten Trasse der Kettle Valley Railway, südlich von Kelowna, südwestliches British Columbia

Alte Bahnlinien zu Freizeitwegen umzugestalten ist in Kanada ein großes Thema. So wird auch Stück für Stück die Trasse der Kettle Valley Railway umgestaltet und es entsteht ein mehr oder weniger spannender Weg.

Der große Vorteil von Bahnlinien ist ihre geringe Steigung am Berg, so steigt dieser Weg nur mit 2,2 Prozent an und wäre auch locker mit dickem Gepäck zu bewältigen. Vielleicht nichts für sportlich orientierte Mountainbiker, sondern mehr für den Familienausflug oder die Radreise.