Spaß im Grunewald

2014-08-17 17.18.42

Ich pflege ganz gerne das Vorurteil, daß man in der großen Stadt nicht vernünftig biken kann. Genauso gerne lasse ich mich aber auch vom Gegenteil überzeugen und so nahm ich heute die Einladung zu einer kleinen Runde durch den Grunewald sehr gerne an.

Mein Bekannter wohnt nur wenige Minuten vom Auerbachtunnel entfernt und so ist die Anreise sehr schnell erledigt. Danach geht es meist im Zickzack nach Süden, dann über den Havelhöhenweg oberhalb des Wannsees und schließlich sehr geradlinig zurück zum Auerbachtunnel.

Die Runde war abwechslungsreich und kurz und teilweise knackig, dabei rollte es zwischendurch auch ganz gut und zum Ende stellte sich bei mir sogar noch ein leichter Flow ein. So soll es sein und so macht es Spaß und es ist wohl Zeit, mein Vorurteil endlich mal über zu Bord werfen.

Nachtfahrten

In dieser Woche hatte ich auf Grund der Verkettung verschiedener Umstände zwei mal die Möglichkeit / Notwendigkeit mit dem Fahrrad zwischen dem Barnim und Berlin zu pendeln. Von der ersten Tour gibt es nicht viel zu berichten, da diese zum einen bei Regen stattfand, zum anderen aber auch durch weitgehend bekanntes Terrain erfolgte.

Die zweit Tour war da schon viel spannender. Es gab zwar auch hier weitgehend bekanntes Terrain, aber die Kombination der einzelnen Regionen gab es bisher noch nicht so häufig und außerdem war das Wetter perfekt. Es war einer dieser milden Frühjuni-Abende, wo es nichts besseres gibt, als so lange wie möglich draußen zu sein und das Licht und die Luft zu genießen.

Zudem gab es neues zu entdecken, da südlich von Prenden eine neue Brücke gebaut war, die so neu war, daß die Absperrbänder noch nicht entfernt waren und das gesamte Bauwerk noch nach frisch bearbeitetem Nadelholz roch.

Kurz darauf folgte noch ein überaus sandiges Stück Waldweg und dann folgte die Fahrt entlang des Liepnitzsees:

Am Ende hatte ich einige kleine Umwege eingebaut, um die Zeit draußen dochnoch etwas zu verlängern, merkte dann aber an meinen Beinen, daß es wohl langsam genug sein sollte und kam nach knapp 3 Stunden zu Hause an.

Wintertour

Endlich kam der Winter ins Land und es gab etwas Zeit, diesen zu nutzen und auch lange nicht befahrenes Terrain nur aus Spaß zu besuchen. Da es allerdings nur der Vormittag zur Verfügung stand, sollte die Tour schon um 7.30 beginnen. Trotz der frühen Stunde fand sich aber doch ein Mitfahrer.

Von Pankow fuhren wir zunächst die bekannten Wege nach Norden bis zu den Karower Teichen. Auf dem Weg dahin ging ich allerdings schon schmerzhaft auf einer zugefrorenen Pfütze zu Boden und es wurde mir bewußt, daß es ja auch eine Rekonvalenzententour werden sollte. In den letzten Wochen hatte ich immer wieder Knieschmerzen am hinteren Bänderapparat, die ich auf Überlastung zurückführte und durch eine locker gefahrene Tour kurieren wollte. Naja, dies ist auf die Art etwas nach hinten losgegangen, weiterrollen konnte ich aber noch und der Spaß blieb angesichts des Wetters komplett erhalten …

Von den Karower Teichen kamen wir immer wieder durch Neuland, lange nicht befahrenes Gebiet oder aus anderen Richtungen auf bekannte Pfade und landeten schließlich am Mühlenbecker See, den wir umrunden und dabei vor allem die Wege auf der Westseite auf ihre MTB-Tauglichkeit bzw. Durchgängigkeit testen wollten. Openstreetmap behauptet ja, daß es dort eine Brücke über einen der Gräben gibt und dadurch ein Rundweg entsteht. Kurz nachdem wir allerdings zu dieser Brücke kamen:

und das Fließ tragend überquerten:

kamen wir immer tiefer ins Bruch und beschlossen, nicht weiter vorzustoßen und lieber eine Alternativroute zu suchen.

Im Sommer wäre der „Weg“ wahrscheinlich in trockenen Jahren gerade noch zu begehen, wohl aber nicht zu befahren.

Nach der Durchquerung der Sumter Randgebiete hatte ich noch kurze Orientierungsschwierigkeiten und führte uns zwei mal in eine Sackgasse. Weiter fuhren wir über Mühlenbeck nach Bergfelde und zum S-Bahnhof Schönfließ, wo wir noch eine S-Bahn abwarten mußten, ehe hinter Schönfließ ein weiteres Highlight der Tour folgte. Der Weg am Fließ entlang ist aber sicher nur bei gefrorenem Boden oder im trockenen Sommer problemlos zu fahren.

Zurück fahren wir von da auf bekannten Wegen und kommen relativ zügig und vor allem pünktlich wieder in Pankow an und haben dabei sogar noch ein Paar Punkte für den Winterpokal gesammelt.

Fahrt hinter die Stadt

Kurz vor dem Ende des Jahres zog es mich in den Wald hinter der großen Stadt. Der Zielort lag so, daß ich die große Stadt zwei mal durchqueren durfte und dabei meist oft befahrene Routen in der nachweihnachtlichen Trägheit erleben konnte.

Auf dem Hinweg kam ich zunächst zum ICC und von da weiter auf den Kronprinzessinnenweg parallel zur Avus. Im Gegensatz zum Sommer und zu Zeiten mit Tageslicht war es heute sehr leer aber nicht einsam, dies nicht nur wegen des neben mir strömenden Autoverkehrs sondern auch wegen einiger weniger Radfahrer im Gegenverkehr.

Mein Ziel lag südöstlich von Potsdam, so daß ich in Wannsee von der B2 Richtung Süden abbog, am Griebnitzsee vorbei und durch Potsdam Babelsberg fuhr und hier auf Neuland traf. Entlang einer Bahnlinie ging es auf schmalem Weg nach Süden weiter und schließlich durch Randgebiete von Langerwisch hinein in den Wald.

Die Rückkehr erfolgte ein Paar Stunden später und erstreckte sich Mitternacht. Und da es schon so finster war und ich keine Lust auf größere Umwege durch unbekannten Wald hatte, entschied ich mich für die Strecke durch Potsdam und dann immer auf der B2 entlang. Dabei kam ich auch über die berühmte Glienicker Brücke.

Dann kam die lange Steigung Richtung Wannsee, auf der ich mich auf dem Arbeitsweg schon das eine oder andere mal gequält hatte. Nach der Abfahrt ist schon Wannsee erreicht und gleich kommt die nächste Steigung. Erstaunlicherweise ist fast schon am Ende der Steigung eine Art doppelter Gipfeltunnel, aber es geht nur darum, die Radfahrer vom Straßenverkehr fern zu halten.

Mitternacht muß schon vorbei sein, als ich Steglitz durchquere. Außer ein Paar Taxis und einigen wenigen Autos sind die jetzt folgenden Unter den Eichen, Schloßstraße, Hauptstraße und dann auch die Potsdamer Straße sehr leer und es wird erst am Potsdamer Platz wird es wieder voller.

In Steglitz verläßt mich auch etwas die Kraft. Inzwischen sind über 80 Tageskilometer zurückgelegt und der Hinweg hatte einiges an Gegenwind zu bieten, der auf dem Rückweg aber nicht in Rückenwind umgemünzt wurde, sondern einfach verschwand …

Am Potsdamer Platz verlasse ich auch die B2 und fahre über die Wilhelmstraße zur Komischen Oper und weiter zum Palast der Republik … bzw. zum Standort des Palast der Republik. Hier bin ich etwas überrascht, ein Gebäude zu sehen. Die HumboldtBox soll wohl den Befürwortern eines Schloßaufbaus bei der Propaganda helfen.

Nach kurzer Betrachtung finde ich das Gebäude recht interessant, wenn auch etwas vorgewölbt und könnte es mir statt eines historisierenden Schloßnachbaus eigentlich ganz gut vorstellen, wobei die freie Palastfläche jetzt auch etwas hat und Ideen, dort ein Schwimmbad oder einen Yachthafen zu bauen einen noch größeren Reiz ausüben.

Die Tour endet nur kurz hinter der Volksbühne, allerdings ist dazu eine letzte Steigung auf den Prenzlauer Berg zu überwinden. Kraft ist eigentlich kaum noch vorhanden, die Oberschenkel fühlen sich absolut leer an und es geht nur zögerlich hinauf. Und als ich oben bin, rolle ich nur noch vor mich hin. Der Blick ist auf die Koje voraus gerichtet und die Uhr zeigt 1:53.

Wieder mal im Wald

Es ist wirklich 57 Tage her, daß ich das letzte mal „richtig“ auf dem Rad saß. Und ehrlich gesagt, ich habe es in der Zeit nicht vermißt, da es viele andere schöne und spannende Dinge zu erleben gab.

Heute aber zog es mich doch wieder aufs grobstollige und hinein in den Wald. Es war eine der üblichen Transfertouren, auf der ich selten befahrenes Terrain durchstreifte und mich an der Ruhe des Waldes und den verschiedenen Grüntönen erfreute. Etwas schockiert war ich allerdings, als ich zum zweiten mal die Autobahn querte und kurz anhielt. Der heftige Verkehr und der daraus resultierende Krach paßten nicht in die Landschaft und ich zweifelte mal wieder am gesamten Mobilitätskonzept …

An der Briese

Zur Auflockerung des wöchentlichen Einerlei ist es ab und zu erforderlich, sich etwas länger aufs Rad zu setzen, die bekannten Pfade zu verlassen und etwas neues auszuprobieren. Und so reifte eine Tour, die lange nicht mehr befahrenes mit unbekanntem und bekanntem Terrain verbinden sollte.

Unterwegs gab es alles, was das Herz des Geländeradsportlers an Brandenburg so erfreut – weite Landschaften mit viel Platz, tiefe Wälder, schmale Wege, ab und zu ein See und sogar einen Zug der berühmten Heidekrautbahn gab es zu sehen und dies alles nicht weit vom Zentrum von Deutschlands größter Metropole. Aber der Reihe nach.

Wie so oft startet die Tour in der Waldstadt Eberswalde und wir ziehen westwärts durch den Wald. Dabei folgen wir kurz der Schwärze, fahren am Schwärzeteich vorbei, kommen kurz darauf zum Samithsee und weiter bis zu den Ufern des Lehnssees und schließlich zur Finow. Bis hier ist alles gut bekannt und auch vielfach unter die Stollen genommen.

Spätestens ab der Finowniederung, in der ich vor kurzem so schön abgesandet bin, wird aber für dieses Jahr Neuland betreten und die Mark bietet uns, was sie zur Genüge hat: Sand ohne Ende, lockeren noch dazu. So lieben wir Brandenburg.

Am Großen Wukensee haben wir den ersten Uferweg des Tages erreicht und werden gleichzeitig von der ersten Sonnenmilchwolke eingehüllt. Weiter geht es schnell zum Kleinen Wukensee und an der Crossstrecke entlang und plötzlich meint mein Begleiter, er würde gerne mal ne Pause machen … wie jetzt, Pause, war das vereinbart?

An der Krummen Lanke fahren wir heute südlich entlang und anschließend frage ich mich, warum ich dies nicht schon früher gemacht habe. Der Weg lockert die Runde auf und steht durch seinen Verlauf unter Buchen in starkem Kontrast zur nördlichen Umrundung, wo der Weg meist unter Kiefern verläuft.

Bis zum Obersee kommt dann zur Auflockerung ein kurzes Stück Asphalt und auch am Obersee hüllt uns wieder diese Wolke von Sonnenmilch ein und wir treffen auf Spaziergänger, die irritiert schauen, als wir näher kommen. Bis Ützdorf geht es ordentlich rauf und runter und wieder treffen wir auf den geliebten lockeren Sand, den wir auch sogleich wieder in die Schuhe füllen.

Hinter Ützdorf gilt es den Liepnitzsee zu umrunden. Auch hier wählen wir heute das südliche Ufer und ich überlege, ob ich überhaupt schon einmal hier auf dem Uferweg gefahren bin. Wenn ja, dann vor ewigen Zeiten. Im Gegensatz zum Nordufer ist der Weg hier etwas breiter und so kommt es auch nicht zu Kollisionen mit dem Gegenverkehr.

Auch in Basdorf probieren wir etwas neues und umrunden den alten Ortskern nördlich auf einem sandigen Weg, der zu einem Reiterhof führt. Die Pferde scheuen unter den Reiterinnen etwas, als wir näher kommen, werfen aber niemanden ab. Wir überqueren die Gleise des Liebenwalder Astes der Heidekrautbahn und statt Sand haben wir kurz Betonplatten unter den Reifen, dann folgt ein Grasweg und plötzlich soll es schon wieder eine Pause geben, …

Die Pause führt dazu, dass wir den besagten Zug der Heidekrautbahn sehen. Frisch erholt geht es aber auch bald weiter und wir nähern uns unserem eigentlichen Tagesziel. Hinter Zühlsdorf geht es noch etwas durch den Wald und dann erreichen wir die Briese.

Obwohl die Briese im Wandlitzsee entspringt und damit im Barnim ihren Ursprung hat, ist sie doch mehr ein Oberhaveler Fluss. Denn als Fluss ist sie im Barnim nur die wenigen Meter zwischen Wandlitzsee und Rahmersee existent und verlässt mit dem Austritt aus dem Rahmersee schon den Barnim. Nach dem Lubowsee fließt sie zunächst durch Wiesen und später durch Wald und wirkt hier sehr naturbelassen. In Birkenwerder wird sie eingeengt und kann sich nicht mehr so frei entfalten wie im Oberlauf und kurz darauf mündet sie nach gut 16 Kilometern in die Havel, die Grenze zu Berlin wird dabei nicht mehr überschritten.

Die Wege rechts und links des Oberlaufs der Briese sind heute an einem Wochentag menschenleer und es rollt sich gut. Weicher Waldboden, ab und zu ein Paar Wurzeln und theoretisch ein gleichmäßiges Gefälle und so haben wir den ersten Teil bis zu den gewaltigen Treppen schnell hinter uns gebracht.

Danach wird es etwas mühseliger. Denn zunächst versperrt kreuz und quer liegendes Holz unseren Weg, klettern ist angesagt. Und wenig später meint mein Begleiter wohl, dass nur durch Vortäuschen eines Platten zu einer weiteren Pause kommt. Naja, er hätte einfach fragen können …

Als es dann endlich weitergeht, ist von der Briese nicht mehr viel übrig. Wir fahren noch über einen kurzen Bohlenweg und erreichen dann Borgsdorf. Über kleine Straßen und Pfade in Siedlungsrandlage queren wir Birkenwerder und Hohen Neuendorf und stoßen auf den alten Grenzstreifen. Wir folgen diesem aber nur kurz und fahren lieber über kaum auszumachende Pfade zwischen Glienicke/Nordbahn und Schönfließ, bis wir schließlich in den Kindelwald und zum Kindelsee kommen.

Die Kindelwaldpromenade bringt uns weiter nach Süden und erneut ins alte Grenzland. Wir erreichen den Mauerradweg und folgen diesem und so langsam weicht die Kraft aus unseren Gliedern. Wir verzichten daher ab Rosenthal auf das Wegesuchen und folgen einfach der Friedrich-Engels-Straße, bis wir Pankow erreicht haben.

Von den Nonnen über das Hell Fließ zum Gorin

Heute gab es nach der Arbeit eine kleine Tour auf breiten Reifen über Wald und Wiesen. Das Wetter zeigte sich entgegen den Ankündigen überaus freundlich. Die Sonne schien zwar nicht, aber es waren wieder um 10°C und es war trocken. Von Eberswalde starten wir zunächst Richtung Schwärze und folgen dieser bis Spechthausen.

Nach dieser kleinen Aufwärmstrecke finden wir hinter Spechthausen eine kleine Anhöhe, an der uns richtig warm wird und anschließend sind wir locker genug, uns dem Nonnenfließ zu widmen. Wie fast immer stelle ich auch heute fest, daß dies ein herrlicher Flecken Erde ist und wir genießen die leicht geschwungen Wege, daß beständige Aufwärtsfahren und die im trockenen Laub raschelnden Reifen.


(Oberlauf des Nonnenfließ)

Nach gut 10 Kilometern Fahrtstrecke haben wir unseren heutigen Abschiedspunkt gefunden, verlassen das Tal und fahren westwärts nach Schönholz und schließlich Melchow. Die Wege hier sind vor allem konditionell eine Herausforderung. Schwere Forsttechnik hat die Oberflächen durchgeknetet und jede Kurbelumdrehung kostet Kraft.

Bis Biesenthal fahren wir parallel zur Berlin-Stettiner-Eisenbahn. Auch hier ist hartes Arbeiten angesagt und so finden wir, daß wir uns ein Stück Kuchen bei der Bäckerei Franke verdient haben. Die leckere Eierschecke ist heute nicht im Angebot, aber ein Stück Käsekuchen ist ein fast gleichwertiger Ersatz.

Weiter geht es nach Südwesten in den Wald, wo ich mich bei der Navigation etwas schwer tue. An einer Stelle, wo wir eigentlich geradeaus fahren müßten, liegen größere Menge Holz kreuz und quer und außerdem geht nach links ein Weg ab, so daß ich denke, das müßte die richtige Richtung sein. Aber weit gefehlt, die Richtung stimmte überhaupt nicht, was wir aber leider erst spät bemerkten.

Versuche, die geplante Strecke über Querwege zu erreichen, scheiterten letztendlich, da diese zwar auf der Karte, nicht aber in der Realität vorhanden waren. UNd so legten wir die letzten Meter per Pedes zurück, ehe wir auch der Strecke zurück waren.

Die nächsten Kilometer folgen wir einem kleinen Wasserlauf. Ducken uns unter den umgestürzten Bäumen hindurch oder nehmen das Bike unter den Arm, wenn es auf den Stollen nicht mehr weitergeht. Meist rollt es aber perfekt.

Doch schließlich hat der Weg wieder einmal durch umgestürztes Holz ein Ende und wir klemmen uns erneut die Bikes unter den Arm, um eine parallel verlaufende Ersatzstrecke zu erreichen.

Wasserläufe verbinden oftmals offene Gewässerflächen und so auch bei uns. Nachdem wir noch ein Paar Meter am kleinen Fließ entlang gefahren waren, kommen wir an einen langgestreckten tief im Wald versteckten See, der uns mit einem perfekten Uferweg erfreut. Für ein Paar Kilometer können wir diesem folgen, ehe mit Lanke der nächste Ort erreicht ist.

Aber auch hier geht es gleich an einem kleinen See entlang und anschließend in den Wald hinein. Etwas auf und ab und Ützdorf ist erreicht.

Ab Ützdorf nehmen wir den einfachen asphaltierten Weg, weil wir etwas schneller voran kommen wollen. Der Liepnitzsee wird zur Hälfte umrundet und anschließend die Straße nach Wandlitz überquert. Hier merken wir, wie spät es inzwischen geworden ist und beschließen, den Weg etwas zu verkürzen und direkt ohne weitere Umwege ins große B zu fahren.

Dazu bietet sich ein bald nach links abbiegender Waldweg an. Dieser beginnt zunächst als Plattenweg, wird dann zur Rennpiste und schließlich zum Pfad. Unser Tempo steigt, was aber nervt ist dieses metallische Gerassel in meinem Antrieb und so nutze ich eine kurze Orientierungspause, um ihn nachzuschmieren. Weiter geht der Ritt nach Süden, der Gorinsee wird östlich passiert und wir kommen in die Hobrechtsfelder Rieselfelder.

Von hier ist es nicht mehr weit und so geben wir noch einmal Gas und rollen zügig durch bis in die Hauptstadt. Am Ende waren das ca. 60 Kilometer, die den Arbeitswochenabschluß perfekt machten.