Falscher Weg oder falsches Bike

Der heutige Plan war, nach der Arbeit bei sonnigem Wetter entspannt die B2 bis Biesenthal zu cruisen und von da weiter auf dem Berlin-Usedom-Radweg (BUR) in die grosse Stadt zu fahren.

Aber es kam anders. Zum einen setzte gerade, als ich die Bürotur verlasse, leichter Regen ein und zum anderen lockte mich, nachdem ich die leichte Steigung hinter Spechthausen hoch gefahren war, der Abzweig nach Schönholz.

Dieser versprach hinter dem Dorf zwar etwas offroad, wofür das pompino mit seinen schmalen Glatzen eher nicht gemacht ist, aber egal.

Der Waldweg nach Grünthal war zunächst relativ trocken und fuhr sich entspannt, weiter hinten im Wald kamen dann aber die tiefen Pfützen und Laub und ich konnte mich nur noch langsam fortbewegen, die Reifen hatten oft ein Eigenleben.

Aber egal, den Weg zu fahren, war auch unter diesen Bedingungen wesentlich besser als die B2 entlang zu hetzen. Strasse hatte ich dann ab Grünthal sowieso noch genug, ich fuhr über Danewitz und Rüdnitz nach Lobethal, wo ich auf den BUR stosse und mich durch stärker gewordenen Regen ins B vorarbeite.

Die Stille des Waldes

Das Bike ist ein sehr leises Fortbewegungsmittel, aber man muss trotzdem kurz anhalten und tief Luft holen, ehe die Stille des Waldes nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren ist. Besonders deutlich wird dies im Herbst, wenn die Luft schwer wird, das auf dem Boden liegende Laub die Geräusche dämpft und der Wind zur Ruhe gekommen ist.


Im Barnim, südlich der Kreisstadt Eberswalde

Durch den Herbst

Der Herbst lockte noch einmal mit strahlendem Sonnenschein und was lag da näher, als sich auf zwei Rädern durch den Wald zu bewegen, ab und zu inne zu halten und die Schönheit des Barnim zu genießen:


Im Eberswalder Stadtwald


Am Nonnenfließ


Am Finower Flugplatz, eine Stelle die ich immer wieder gerne aufsuche.