interessanter Besuch

In meiner Werkstatt habe ich gerade Besuch von einem älteren Fahrrad, mit einem sehr interessanten Schadensfall.

Das Alter des Rades und damit der Felge ist allerdings nicht bekannt. Interessant dürfte aber sein, daß das Fahrrad mit dieser Felge noch fahrbar war, wenn auch die hintere Bremse keinen Nutzen mehr entfaltete.

Eine weitere Besonderheit fiel mir erst später auf. Bei der Felge handelte es sich um eine 27er Felge. Nach ETRTO hat die Felge also einen Außendurchmesser von 630 Millimetern, nicht die bei 28ern üblichen 622. (Felge: Größe)

Grüner Tunnel


entlang der Panke

Auf meinem manchmal eingeschlagenen morgendlichen Weg zur Arbeit habe ich die Option entlang der Panke nach Norden vorzudringen. Auf Grund des massiv hereinbrechenden Frühlings stellt sich die Situation zur Zeit so dar, daß ich durch einen grünen Tunnel zu fahren scheine. Aber leider ist der Lärm der automobilen Nachbarschaft dabei nicht zu überhören, auch wenn diese Verkehrsteilnehmer nicht zu sehen sind.

Unterwegs

Angeblich kommen aus Island derzeit größere Mengen an Asche zu uns herüber und legen den Flugverkehr über ganz Deutschland lahm. Bei so viel Asche würde man auch erwarten, daß sich der Himmel etwas verdunkelt und die Sonne etwas eintrübt.

Im Barnim war davon heute aber nichts zu spüren. Statt dessen scheint schon seit dem frühen Morgen die Sonne. Und so bleibt mir nichts anderes übrig, als den Tag mit einer kleinen Runde auf dem il.pompino zu begrüßen.

Von der Haustür geht es auf wenig belebten Straßen so weit nach Norden, bis ich den Werbellinsee erreiche. Still liegt der See dann unter mir, kein Windhauch kräuselt seine Oberfläche.

Auch auf den Straßen herrscht nach wie vor nur wenig Verkehr und die meiste Bewegung herrscht noch auf dem Oder-Havel-Kanal, den ich gerade in dem Augenblick überquere, als der westwärts fahrende Konvoi die Kaiserwegbrücke passiert.

5 Schiffe bzw. Schubverbände kann ich gleichzeitig rechts und links der Brücke sehen. Also sind schätzungsweise 3.000 bis 4.000 Ladungstonnen unterwegs. Auf LKW umgerechnet wären das immerhin mehr als 100!

Durchs MOL

Der Frühling bringt es mit sich, daß der Aktionsradius auf den verschiedenen Sportgeräten wieder größer wird und Regionen erkundet werden, die lange Zeit nicht mehr besucht wurden. Für mich bedeutete dies, heute einmal nicht den direkten Weg nach Südwest zu nehmen, sondern durch den Eberswalder Stadtwald zunächst nach Süden zu steuern. Dabei ging es so lange durch Wald und Flur nach Süden bis ein Zipfel des Landkreises Märkisch-Oderland in Beiersdorf gestriffen wurde.

Hier kam auch zum ersten mal am heutigen Tag die Sonne etwas heraus.

Erst nachdem ich meine Nase kurz ins MOL gesteckt hatte, ging es durchs BAR nach West-Süd-West. Der nächste größere Ort ist Werneuchen. Werneuchen ist so etwas wie der südöstliche Vorposten des Landkreises Barnim. Gleichzeitig hat der Ort auch noch einen funktionierenden Bahnhof, an dem die ODEG regelmäßig Züge halten läßt und einen kleineren Kornspeicher östlich des Bahnhofs, sowie einen größeren westlich des Bahnhof.

Bis Werneuchen hatte die Tour auch eindeutigen Offroad-Charakter, der auf dem weiteren Weg nach Westen aber komplett abhanden kam. In den jetzt durchquerten suburbanen Übergangsbereichen zum großen B habe ich einfach noch keine vernünftigen Wege gefunden.

Der Fühling macht es aber auch möglich, daß man auf dem Weg nach Westen direkt auf die untergehende Sonne zufahren kann und so wurde ich im Bereich der Darßer Straße von einem glühenden Ball geblendet:

Rieselfelder Hobrechtsfelde


Entwässerungsgraben in den Rieselfeldern von Hobrechtsfelde

Nachdem ich gestern mit dem Bike unterwegs war, zog es mich heute wieder auf die schmalen Leisten und hinaus in die Natur. Die Rieselfelder rund um Hobrechtsfelde waren das Ziel, da ich mir durch die relativ offene aber doch busch- und baumbewachsene Region recht viel Schnee aber auch wenig Wind erhoffte. Mit dem Wind hat es geklappt und zwischendurch kam sogar die Sonne etwas heraus.

Dafür war der Schnee nicht ganz so toll, teilweise in der obersten Lage etwas verharrscht, aber dann doch so locker, daß man tief einbrechen konnte, teilweise waren die Wege aber auch geschoben oder es waren einzelne Autospuren als Rinnen zu erkennen.

Über Hobrechtsfelde gibt es auch eine sehr interessante Webseite, die einige über den Ort verrät: Hobrechtsfelde.de und beim Senat kann etwas über das Projekt der Wiedervernässung erfahren werden: Wiederbewässerung der Rieselfelder um Hobrechtsfelde