Tot geglaubte …

… leben länger! Und so begleitet mich seit einigen Wochen auch wieder der Garmin Edge 205 auf dem Bike, der Anfang April zur Wasserleiche geworden schien.

Die ersten beiden Wochen nach seiner Waschung tat sich wenig bei ihm, aber nachdem er insgesamt 3 Wochen vor sich hindörrte, beschloß ich – Daten auslesen muß doch möglich sein! Daten kamen keine heraus, aber der Edge machte den Eindruck, als würde er laden.

Da ich ihn inzwischen aber auch durch ein anderes Gerät ersetzt hatte und sowieso wenig zum Biken kam, geriet der Edge etwas in Vergessenheit und konnte weiter trocknen. Und jetzt geht er einfach wieder und wären nicht die Wasserspuren innen am Display zu erkennen, würde man an seinen Fast-Ertrinkungs-Tod garnicht mehr erinnert werden.

Lichtwirkung

In dieser Woche hatte ich die Gelegenheit, die von mir vor einigen Wochen gekaufte Fahrradbatteriebeleuchtung in Form einer Sigma Power LED der aktuellen Generation in freier Wildbahn auf meinem Geländerrad zu testen. Testrevier war dazu die Kulturlandschaft im Stadtraum von Hannover, die im Vergleich zu der uns umgebenden Kulturlandschaft aber wohl eher als Parklandschaft zu bezeichnen ist.

Fazit dieses Tests ist, daß die Power LED prinzipiell als Frontlicht eines Geländerades funktioniert, bei verwinkeltem Geläuf und gleichzeitig schneller Fahrweise jedoch auch ihre Grenzen hat.

Insbesondere störte der doch recht schmale Lichtkegel. Bei verwinkelten Wegen wurde es schnell unübersichtlich und es mußte Fahrt herausgenommen werden. Die Lichtmenge ist dagegen im Bereich von 10-15° bei maximaler Lichtstärke vor dem Fahrrad als ausreichend zu bezeichnen. Für gelegentliche Nachtausflüge sind das dann gut angelegte 100,- EURO für das Set. Es gibt zwar hellere Lampen, diese sind dann aber auch wesentlich teurer.

Beim Fahren störte etwas, daß der Schalter auf der Lampe sitz und speziell mit Handschuhen ist er dann schwierig zu finden, wenn zwischen den einzelnen Modi umgeschaltet werden soll. Die Lampe verfügt über insgesamt 3 verschiedene Helligkeitsstufen, wobei der Unterschied zwischen den beiden helleren eher gering ist.

Die nächste zu testende Variante wird der Einsatz einer zusätzlichen Helmlampe sein. Diese sollte das "Um-die-Ecke-gucken" ermöglichen und gleichzeitig bei gemäßigter Fahrweise für einen Partner als Frontleuchte dienen.