VeloViewer

Seit gut einem Jahr nutze ich STRAVA, um meine sportlichen Aktivitäten zu tracken und auch mit anderen zu teilen. Das Teilen läuft ganz gut, wahrscheinlich lesen / sehen mehr meine Aktivitäten auf STRAVA als auf diesem Blog hier. Ab und zu entsteht auch mal eine kurze Konversation.

Auch bei der Selbstmotivation hilft STRAVA ganz gut. Darüber hatte ich z.B. hier – STRAVA und die Statistik – schon einmal kurz geschrieben.

STRAVA bietet aber nur relativ bescheidene Möglichkeiten der Auswertung der erstellten Tracks. An der Stelle helfen dann Webseiten wie z.B. VeloViewer oder auch kurz VV abgekürzt.

VV bietet unheimlich umfangreiche Möglichkeiten für die Auswertung von Tracks bzw. Aktivitäten. Und es gibt Leaderboards für verschiedene Aktivitäten:

Da kommen unglaubliche Zahlen zusammen, die ich wohl nie erreichen werde. Schon zu den „guten“ Zeiten fuhr ich nur um 10.000 Kilometer pro Jahr. Aktuell sind es vielleicht 2.500 oder auch mal 3.000.

Das ist aber eigentlich auch egal. Mich hat schon immer das Entdecken von neuen Gegenden gereizt und so hat mich jetzt die große Kachelei gepackt.

Beim VV kann man nämlich auch Kacheln sammeln. Darüber wird u.a. hier Wegkacheln 🕯️🕯️ – Marcus Jaschen oder hier Explore more Motivation Nr 328: Veloviewer Explorer Score geschrieben.

Auch für das Kacheln gibt es verschiedene Wertungen. Und auch hier kann ich natürlich traurig sein, dass all meine schönen Weittouren aus den letzten Jahrzehnten da nicht mitspielen. Aber so ist das, wenn man zu früh für all den digitalen Kram geboren ist.

Einiges aus dem letzten Jahrzehnt habe ich aber über alte Tracks bei STRAVA und damit auch bei VV eingepflegt. Das erspart mir auch die eine oder andere Tour durch Gegenden die ich nicht mehr normal erreiche oder Umwege über Strecken, die ausreichend abgefahren waren, um Kacheln nur der Kacheln wegen zu kacheln.

Aktuell sieht mein Kerngebiet so aus:

Eigentlich bin ich im Norden von Berlin ja etwas mehr unterwegs, aber durch zwei gezielte Kacheltouren an den beiden letzten Wochenenden habe ich in Berlin strategisch wichtige Kacheln gefüllt und stehe nun bei 12×12.

Für den Norden hatte ich 10 Touren geplant, mit denen ich dann im nächsten Jahr vielleicht auf 18×18 vergößere. Danach wird es schwieriger. Aber ein Fernziel könnten z.B. 50×50 von Potsdam bis Oderberg sein. Aber das ist in so weiter Ferne, dass ich darüber nicht wirklich nachdenke.

Der VV macht auch solch schöne Grafiken, die man konfigurieren und in die eigene HP einbinden kann. Meine sieht so aus:

Und damit genug für heute und allen, denen es etwas bedeutet: Fröhliches Kacheln und genießt die Zeit da draußen.

GR34 wandern

Am Abend bin ich kurz auf dem GR34 gewandert, der um große Teile der bretonischen Küste herumführt. Meerblick ist eigentlich fast immer garantiert.

Vor und bei der Wanderung habe ich auch über eine Tour auf dem MTB nachgedacht. Aber das würde oft Treppensteigen bedeuten und zumindest auf Teilen des Weges scheint es auch verboten zu sein.

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Nachtfahrten

In dieser Woche hatte ich auf Grund der Verkettung verschiedener Umstände zwei mal die Möglichkeit / Notwendigkeit mit dem Fahrrad zwischen dem Barnim und Berlin zu pendeln. Von der ersten Tour gibt es nicht viel zu berichten, da diese zum einen bei Regen stattfand, zum anderen aber auch durch weitgehend bekanntes Terrain erfolgte.

Die zweit Tour war da schon viel spannender. Es gab zwar auch hier weitgehend bekanntes Terrain, aber die Kombination der einzelnen Regionen gab es bisher noch nicht so häufig und außerdem war das Wetter perfekt. Es war einer dieser milden Frühjuni-Abende, wo es nichts besseres gibt, als so lange wie möglich draußen zu sein und das Licht und die Luft zu genießen.

Zudem gab es neues zu entdecken, da südlich von Prenden eine neue Brücke gebaut war, die so neu war, daß die Absperrbänder noch nicht entfernt waren und das gesamte Bauwerk noch nach frisch bearbeitetem Nadelholz roch.

Kurz darauf folgte noch ein überaus sandiges Stück Waldweg und dann folgte die Fahrt entlang des Liepnitzsees:

Am Ende hatte ich einige kleine Umwege eingebaut, um die Zeit draußen dochnoch etwas zu verlängern, merkte dann aber an meinen Beinen, daß es wohl langsam genug sein sollte und kam nach knapp 3 Stunden zu Hause an.