Tour

Die Dahme rauf, die Dahme runter …

In den Tagen zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel haben Christoph und ich etwas freie Zeit. Gleichzeitig hat Christoph sein Jahresendziel der Festive 500 und ich wollte noch einmal eine längere Strecke, am besten über 100 Kilometer, fahren.

Mit der Routenwahl quäle ich mich etwas. Das Wetter ist eine große Unbekannte, natürlich wollen wir auch einige Kacheln für den Veloviewer abhaken können und auch einige interessante Ecken wollen wir befahren. So kommt eine Runde südlich von Königs-Wusterhausen heraus. Der Untergrund ist teilweise sehr tief und matschig. Teilweise rollen wir auch entspannt über Asphalt oder Betonpflaster. Neben den Kacheln interessieren uns beide Chausseehäuser und andere historische Gebäude. Und so gibt es immer wieder einen Grund anzuhalten und zu schauen.

Die wenigen Straßen, auf denen wir fahren, sind relativ leer und der Krankenwagen ist nicht für uns unterwegs. Nach gut zwei Dritteln der Tour kommt die Dunkelheit und Christoph bekommt Probleme mit seinem Material. Die Festive 500 bei übelsten Bedingungen will ihren Tribut. Und sein Antrieb versagt ca. 10 Kilometer vor dem Ziel.

Wir trennen uns. Er geht zu Fuß weiter und ich fahre zum Auto, um ihn dann abholen zu können. Am Ende haben wir unsere Ziele erreicht und dicke Beine und trotz allem ein breites Grinsen im Gesicht!

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