Tour

Grüne Hölle Finowkanal

Mein üblicher Weg entlang des Finowkanal führte über die seit Juli nicht mehr vorhandene Brücke und dann weiter auf dem Nordufer nach Osten. Manchmal fahre ich aber auch die Alternative auf dem Südufer. Das passiert aber eher in der vegetationsarmen Zeit und nicht im Hochsommer.

Am Südufer gibt es bis zum Messingwerkhafen einen Trampelpfad, den man fast als Singletrail bezeichnen könnte. In Teilen ist er aber mannshoch zugewachsen. Mit Brennesseln z.B.. Das macht sich besonders gut mit kurzen Hosen und kurzen Ärmeln….

An manchen Stellen erwische ich aber sogar noch etwas von der Morgensonne.

An der Angermünder Straße führt eine Treppe wieder hinab zum Kanal. Warum direkt davor eine Bauabsperrung steht, bei der der rot-weiße Teil Richtung Kanal zeigt, erschließt sich mir nicht.

An der nächsten Kanalhaltung hatte mein Gedächtnis ebenfalls einen Trampelpfad abgespeichert. Aber weite Teile des Weges waren ein normaler Fahrweg, der vor allem von den Laubenpiepern genutzt wird und für den allgemeinen motorisierten Verkehr gesperrt ist.

Der Weg ermöglicht immer wieder neue Perspektiven auf das alte Kraftwerk, bei dem ein ominöser neuer Eigentümer vielleicht bald Veränderungen herbeiführen wird.

Oft bin ich den Weg hier bisher nicht gefahren. Kann mich aber erinnern, dass ich immer bis zur alten Bahnbrücke gekommen bin. Heute versperrt mir aber ein Gebüsch aus mehr als mannshohem Springkraut den Weg und ich verzichte darauf, mich da hindurch zu arbeiten.

Stattdessen fahre ich einige Meter zurück und hoch zur Eberswalder Straße und dann über den neu gebauten Erna-Bürger-Weg zur frisch sanierten Eisenbahnbrücke.

Das ermöglicht auch noch eine neue Perspektive auf die Haltung zwischen Heegermühler Schleuse und Schleuse Wolfswinkel.

Ab hier folge ich etwas dem Treidelweg am Nordufer. Als dieser aber an der Schleuse Drahthammer auf das Südufer schwenkt, bleibe ich im Norden und fahre zwischen RoFin und Kanal durch den dunklen und feuchten Wald. Hier wächst langsam alles zu und es ist so dunkel, dass mein Bild leichte Verwacklungsunschärfe aufweist.

Nach Kupferhammer fahre ich mal wieder den Pfad hinter den Kleingärten entlang. Werde am Haus Britzer Straße 15a von größeren Hunden aus einem Zwinger angebläfft. Ich überlege kurz, ob ich den Pfad rund um das Haus weiterfahre, da dort Eigentumsrechte proklamiert werden. Da der Pfad aber immer noch stark frequentiert aussieht, fahre ich weiter.

Ein Blick über das Gelände des alten Hüttenwerks Kupferhammer (externer Link Reiseland-Brandenburg) auf den Neubau auf dem Westendhügel beschließt die Exkursion. Weiter geht es auf dem Treidelweg am Nordufer.

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