Kaputt gebastelt

Eigentlich wollte ich die Bremse nur etwas verstellen und dazu die Bremszugbefestigung lösen. Aber zuerst war der Rost zu stark, dann der Mechaniker und so brach die Befestigungsschraube entzwei. Bei dem anschließenden Versuch, den Querzug zu wechseln brach auch dessen Schraube und so sind die Curves nach fast 15 Jahren Nutzung ersteinmal ein kleiner Altmetallhaufen.

Die Curves stammen noch von meinem ersten Cinder Cone, daß ich mir 1996 zulegte. Am Cinder Cone wurden sie irgendwann gegen HS33 getauscht, aber an verschiedenen anderen Bikes funktionierten sie dann noch tadellos.

Es wächst zusammen, was nicht zusammen gehörte

Nachdem mir schon vor längerer Zeit die originale Garmin-GPS-Halterungs fürs Bike abgebrochen war und spätestens seit dem letzten Sommer auch die Ersatzhalterung nervte, wurde es Zeit für eine neue Lösung.

Schon längere Zeit suchte ich nach einer Möglichkeit, den vorhandenen Touratech-GPS-Halter irgendwie ans Fahrrad zu montieren. Im Original war meiner ja fürs Motorrad gedacht. Es hätte vielleicht die Möglichkeit bestanden, den Halter mit der originalen Touratech Fahrradlenkerhalterung zu kombinieren, aber die Konstruktion des Halters überzeugte micht überhaupt nicht.


(Touratech-Halter)

Vor kurzem bin ich aber auf den QB-90 Lenkerhalter von Minoura gestoßen, der eigentlich zum Befestigen eines Flaschenhalters am Lenker gedacht ist. Aber als ich den sah, wußte ich, daß er Teil der Lösung sein könnte.


(Minoura QB-90)

Der Halter ist in Deutschland allerdings nur schwer zu bekommen, örtliche Händler tun sich schwer und so half mir nur die Websuche, die mich schließlich in die Bucht zu einem Händler führte, der das Teil vorrätig hatte und dann auch schnell lieferte.

Vorgestern kam das Teil schon ins Haus geflogen, aber leider bin ich erst heute zum schrauben und auch etwas bohren gekommen. Das Ergebnis überzeugt mich aber und obwohl es sich irgendwie schwer anfühlt, wiegt die Kombination doch nur 258g und ich freue mich auf den ersten Test morgen.


(Grundplatte und Flaschenhalteverlängerung vereint)


(das fertige Produkt)

Nachtfahrtsaison

Die Nachtfahrtsaison hat begonnen und inzwischen ist es schwierig, so früh das Büro zu verlassen, daß es mehr als meine Lampe ist, was den Weg da vor mir erleuchtet.

Ärgerlich ist es da aber, daß mein MTB-Standart-Licht in Form einer Sigma Power-LED und einer Karma auf einmal anfängt zu mucken. Denn die Karma gab schon nach 5 Minuten kein Licht mehr und die Power-LED fing schon nach 30 Minuten auf Stufe 2 an, mit der Warnleuchte zu drohen. Zum Glück hielt sie noch genau bis zur Haustür, sonst hätte ich mit meinen Lichtfunzeln aus der Urzeit, die ich immer noch als Notfallreserve mit mir herumschleppe, den Weg aus dem Wald suchen müssen.

Ärgerlich ist dies vor allem, da ich die Sigma erst vorgestern geladen hatte und die Karma vorletzte Woche.

Die Tour selbst war relativ entspannt. Zudem war es nach den letzten Touren knapp über dem Gefrierpunkt mit 10°C recht warm und ich konnte ohne Windstopper und Winterschuhe durch die Gegend rollen.

Rennender Ralf

Heute habe ich zum ersten mal die neuen Schlappen für Fred auf einer Tour ausprobiert:

Ralf kommt in einer Dimension von 26 x 2.4" und ist dabei ähnlich breit und hoch, wie andere Reifen, die ich bisher gefahren war: 56 mm breit und 338 mm Außenradius im unbelasteten Zustand. Dabei wiegt er mit 536 g aber ca. 100 bis 150 weniger als seine Vorgänger.

Auch vom Fahren war er gut. Im lockeren Sand und auch im sandig-organischen Schlamm ging es gut voran und auch der Seitenhalt war gut. Auf Asphalt gab es bei bestimmten Trittfrequenzen aber ein starkes Surren.

Grenznutzungsdauer

Manchmal frage ich mich, wann die Nutzungszeit eines MTB-Reifens vorbei ist. Das ist ein IRC Notos XC, wie ich ihn seit ewigen Zeiten auf dem Centurion Stratos fahre. Bisher hatte ich mit diesem Reifen kaum Pannen und das Bike läuft perfekt und schnell durch den Wald. Und wenn irgendwas bremst, so bin ich das im Normalfall.

Nerv

Seit dem letzten Jahr nutze ich die GPS-Halterung, war zwar nie vollkommen zufrieden, fand sie vom Preis-Leistungsverhältnis aber ganz o.k..

Ein Problem ist im Gelände, daß das Ablesen bei wackelndem GPS natürlich erschwert oder unmöglich ist. Das störte mich bisher nicht genug, um etwas zu ändern, da ich die Gegend, durch die ich fahre meist kenne.

Neuerdings nervt das Teil aber, indem es sich lose pendelt im Gelände und dann schief hängt oder sogar schon nach hinten geplatt war. Das geht natürlich garnicht und so muss ich jetzt wohl basteln.

interessanter Besuch

In meiner Werkstatt habe ich gerade Besuch von einem älteren Fahrrad, mit einem sehr interessanten Schadensfall.

Das Alter des Rades und damit der Felge ist allerdings nicht bekannt. Interessant dürfte aber sein, daß das Fahrrad mit dieser Felge noch fahrbar war, wenn auch die hintere Bremse keinen Nutzen mehr entfaltete.

Eine weitere Besonderheit fiel mir erst später auf. Bei der Felge handelte es sich um eine 27er Felge. Nach ETRTO hat die Felge also einen Außendurchmesser von 630 Millimetern, nicht die bei 28ern üblichen 622. (Felge: Größe)