Auf der Schwaanhavel

Die Tour auf der Schwaanhavel beginnt in Wesenberg am Woblitzsee und das erste zu überwindende Hindernis ist die Schleuse Wesenberg. Mit dem leichten Paddelbrett zum Glück kein Problem, sonst gäbe es die Möglichkeit, sich zum Schleusen oder für die Bootsschleppe anzustellen.

Es gibt gleich am Beginn eine ziemliche Wuhling. Die klärt sich zum Glück recht bald und so können wir den kleinen Fluss genießen.

Irgendwann haben wir den Eindruck, gleich von einem Traktor überfahren zu werden… Und ja, er fährt quasi direkt am Ufer entlang.

Kurz vor dem Plätlinsee wird es wieder enger, voller und flacher. Ein Fußmarsch unter einer Brücke hindurch und weiter durch die Wiesen steht an.

Dann noch einmal Dickicht und schon sind wir auf dem See…. Und auch beim Rückweg sind wir meist in Begleitung.

In Summe knapp 10 Kilometer in ca. 3 1/2 h.

Eine Woche feuchte Wiesen, trockene Wälder und etwas zu viel Wind

In der letzten Woche waren wir in Alt-Schadow auf dem Zeltplatz und ich habe konsequent die Gegend erkundet. Manchmal auf dem Voyager, meist aber auf dem Wo.

Viele Touren führten am Morgen nach Pretschen zum Bäcker. Zuerst relativ direkt, später aber in immer größeren Bögen. Und es ging auch etwas nach Westen. Als Familientour, dann auch solo. Ich versuchte dabei, möglichst keine Kachel auszulassen, was aber manchmal komische Haken bedeutete.

Was ich fand, waren feuchte Wiesen und oft sehr trockene Wälder. Viele Ecken sind flach. Steile Rampen und sogar Berge (z.B. Blocksberge) gab es auch. Dazu kamen kleine Dörfer, die noch kaum verbaut sind und teils ausgedehnte, teils auch ganz kleine Ferienhaus- oder Datschensiedlungen. Und mitten im Wald gab es auch immer wieder Asphaltbänder für Radfahrer. Diese waren meist wenig frequentiert.

Das Paddeln war etwas schwierig, da wir die wahrscheinlich windigste Woche des bisherigen Sommers erwischt haben. Meist gab es nur kleine Zeitfenster Morgens oder Abends, wo der Wind etwas weniger stark wehte oder sogar einmal einschlief. Sonst wehte er mit 5 bis 7 Bft aus SW bis W und ließ den Neuendorfer See schäumen.

Kontraste erpaddeln

Der Finowkanal als die älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße in Deutschland windet sich westlich von Finowfurt durch das Eberswalder Urstromtal und ist auf beiden Seiten von hohen Bäumen eingefasst, hinter denen zuerst wenig genutzte Äcker, Wiesen oder weiträumige Grundstücke und später ausgedehnte Erlenbruchwälder erstrecken. Idylle pur eigentlich. Wenn…. Ja, wenn die Autobahn ihn nicht queren würde. Ca. 500m vor und hinter ist sie nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören.

Und wenn man in den Seitenarm zur Holzgrube einbiegt und die Ohren schließt, könnte man fast vergessen, dass das hier alles Kulturlandschaft ist.