Einmal durch den Herbst

Nach den sehr schönen und trockenen Septemberwochen hat es mich im Oktober kaum aufs Bike gezogen und außerdem fehlte auch etwas die Zeit. An diesem Wochenende verspürte ich aber doch so ein Kribbeln und so machte ich mich heute auf den Weg zum Liepnitzsee und zurück. Die Strecke ist weder richtiges Rennrad- noch Mountainbikerevier und so war mein Kona Honky Inc. eigentlich eine ganz gute Wahl. Auf dem Asphalt noch annehmbar leicht laufend, auf den einfachen Wald- und Feldwegen noch nicht komplett überfordert. Nur hätte mir jemand sagen können, daß es rund um den Liepnitzsee so verdammt feucht sein würde.

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Das Wetter war ziemlich typisches Herbstwetter. Nachdem es gestern ja fast den gesamten Tag geregnet hatte, war es heute von oben trocken, ein leichter Ost- Nordostwind bremste oder schob und es waren ca. 10°C. Dazu lag aber über allem dieses leicht bedrückende grau dunstige, wie wir es eigentlich vor allem aus dem November kennen. Die Tour war trotzdem sehr schön und vielleicht entwickelt sich diese Strecke zu einem meiner Klassiker.

Auf den Wegen der Zisterzienser

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Der Barnim ist gerade im Bereich zwischen Liepe, Chorin und Parsteinsee eine uralte Kulturlandschaft, die zuerst von Germanen, dann von Slawen und schließlich wieder von Germanen besiedelt war. Die deutlichsten Spuren hinterließen jedoch die Zisterzienser, die zunächst auf Peelitzwerder und schließlich in Chorin Ihr Zentrum hatten.

Heute waren nun einige ihrer Wege mein Ziel, insbesondere die Verbindung zwischen Liepe und Chorin. Aus dem ursprünglichen Plan entwickelte sich schließlich meine bisher längste Tour für 2016. Dabei verband ich einige Wege, die ich lange nicht mehr benutzt habe, zu einer Runde von Eberswalde über Hohen- und Niederfinow, Liepe, Brodowin, Serwest, Senftenhütte, Joachimsthal, Eichhorst, Finowfurt und zurück.

Die Wege waren nicht immer RR-tauglich,aber ich kam flüssig durch und hatte keine Panne. Nach drei Stunden war der Spaß aber leider vorbei.

Komische Makel

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In den letzten Tagen hatte ich bei meinen beiden neuesten Bikes komische Makel feststellen müssen. Das größere Sorgenkind ist dabei das Kona Unit. Das Teil hat gerade erst 300 Kilometer runter, ich habe in der Zeit aber schon 2 mal den rechten Bremsbelag der hinteren Bremse (Avid BB7) verloren. Beim ersten mal habe ich es zuerst nicht wahrgenommen, nur registriert, daß die Bremsleistung nicht so doll ist. Beim zweiten mal hatte ich den neuen Belag aber erst vor der Tour montiert und mittendrin war er dann einfach weg …

Die anderen Probleme betrafen das Kona Honky Inc., das in diesem Jahr mein Lieblingsbike ist und mit dem ich fast die Hälfte meiner Kilometer gefahren bin. Es fing heute Morgen damit an, daß die Kette vom Narrow-Wide-Kettenblatt von Wolftooth gesprungen war. Ein Vorgang der ja angelich nicht vorkommen soll … Am Nachmittag war ich dann mit dem Honky Inc. etwas länger unterwegs und hatte plötzlich einen Platten.

Ursache unbekannt. An der Flanke des Schwalbe Ultremo ZX in 622×28 zeigte sich nur ein leichter Ritz. Von der Innenseite konnte ich auch nichts fühlen. Erstaunt war ich aber, daß ich den doch sehr stramm auf der ZTR Crest sitzenden Mantel ohne Werkzeug ab bekommen habe.

Den Platten hatte ich in Senftenhütte, von wo ich bei sehr klarem Abendlicht nach Hause rollte:

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Das Sowohl-als-auch-Bike

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Heute war ich mal wieder mit dem Kona Honky Inc. unterwegs. Das Bike sollte eigentlich ein Sowohl-als-auch-Bike werden, die Gabel suggerierte mir, daß Reifen bis 35 vielleicht auch 40, 45mm Breite eingebaut werden könnten und dadurch das zügige Befahren von Asphalt und auch Schotter- bzw. normalen Waldwegen kein Problem darstellen sollten. Leider hatte ich bei der Rechnung übersehen, daß der Hinterbau überaus schmal gebaut ist und nur Reifen mit 28 mm Breite zuläßt. Die beschriebenen Wege fahre ich mit den 28 mm breiten Slicks trotzdem, ein ungutes Gefühl bleibt aber, wenn ich es zulasse und ich träume dochnoch von einem richtigen Sowohl-als-auch-Bike.

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Abschlussabschlusstour

Nachdem ich vor 2 Tagen schon eine Jahresabschlusstour für 2015 unternommen hatte, ergab sich heute noch einmal die Gelegenheit, einige Kilometer auf dem Bike zurückzulegen. Es stand ein einfacher Transfer vom B nach F an. Dabei ging es über bekannte Wege. Die Sonne meinte es gut mit mir, der Wind war aber gegen mich und so zog es sich und der nur eine Gang am il.pompino machte es nicht leichter.

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Jahresabschlusstour auf Abwegen

Eigentlich wollte ich heute so etwas ähnliches wie die Grimitzsee Super 8 fahren, aber schon kurz nach der Haustür kam ich auf Abwege und wählte den Weg am Treidelweg entlang und dann über die Kastanienallee nach Westen und weiter zur Kaiserwegbrücke. Von da über den Feldweg Richtung Rosenbeck nach Eichhorst und dort am Ostufer am Werbellinkanal entlang. Hier traf ich die ersten Läufer.

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Weiter ging es am Seeufer entlang. Kurz vor Altenhof treffe ich wieder Läufer unter denen sich auch ein Bekannter befand. In Altenhof dann einige für mich neue Bauvorhaben. An der Promenade wird ein neues Hotel gebaut, etwas weiter hinten sind die neuen Wohnimmobilien schon fertig und suchen noch den einen oder anderen Käufer.

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Von Altenhof folge ich dem Seeufer weiter durch das EJB und zu der Stelle kurz vor dem alten Freilufttheater wo eine Asphaltstraße hoch zur Altenhof-Joachimsthaler Straße (L238) führt.

Bis zum Grimnitzsee ist es nicht weit und ich halte kurz am Ufer inne. Um den Grimnitzsee fahre ich gegen die Uhr zunächst auf dem Radweg am See und später durch Althüttendorf. Auch im Nordosten stoße ich noch einmal bis zum Ufer vor.

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Den Grimnitzseekreis vollende ich an der zuerst angelaufenen Badestelle und fahre von dort auf der Straße bis Althüttendorf.  Hier geht es wieder weg vom Asphalt und auf Feld- und Waldwegen quer durch bis zur Straße von Joachimsthal nach Golzow. Aber gleich am flachen Bugsin biege ich schon wieder ab und fahre den Waldweg parallel zur Autobahn.

Hier treffe ich Rückepferde und später noch einen Rücketraktor. Der Weg sieht dementsprechend aus und die Beine werden weich.

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Durch den Wald geht es Richtung Buckow …

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… und von da über die alte KAP-Straße nach Steinfurt. Da reichte es mir auch schon völlig… Am Ende waren es 3 1/2 h und gut 62 km und eigentlich wäre wohl ein MTB ne gute Wahl gewesen, ich war aber auf dem HonkyInc unterwegs. Aber der kleine Motivator half.

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